31 December 2025, 10:38

Zoo Wuppertal feiert weihnachtliche Tiergeburten mit Hoffnung auf Artenschutz

Pandaspielfiguren an einem Holzpfahl vor einer Backsteinwand.

Zoo Wuppertal feiert weihnachtliche Tiergeburten mit Hoffnung auf Artenschutz

Zoo Wuppertal begrüßt zwei Neuzugänge rechtzeitig zur Weihnachtszeit

Pünktlich zur Festtagszeit hat der Zoo Wuppertal zwei neue Bewohner willkommen geheißen: Ein stark gefährdetes Drill-Weibchen kam an Heiligabend zur Welt, während ein Yak-Kalb am zweiten Weihnachtstag das Licht der Welt erblickte. Beide Geburten geben auf ganz unterschiedliche Weise Hoffnung für den Erhalt ihrer Arten.

Das kleine Drill-Weibchen erblicke am 24. Dezember das Leben. In freier Wildbahn ist ihre Art massiv bedroht – Wilderei und Lebensraumverlust in Kamerun und Nigeria haben die Populationen an den Rand des Aussterbens gebracht. Im Wuppertaler Zoo wird das Jungtier im Rahmen eines europäischen Erhaltungszuchtprogramms aufwachsen, das den Schutz der Art sichern soll.

Das Yak-Kalb, das am 26. Dezember geboren wurde, gedeiht trotz der kühlen Temperaturen bereits prächtig. Tierpfleger berichten, dass der junge Yak voller Energie sein Außengehege erkundet – unbeeindruckt von den milden minus 1 Grad Celsius in Wuppertal. Da Yaks ursprünglich aus den eisigen Hochlagen des Himalayas und der Mongolei stammen, ist das Kalb von Natur aus bestens an Kälte angepasst. Sein Geschlecht wird bald bestätigt, und das Team bereitet sich darauf vor, einen passenden Namen auszuwählen.

Die beiden Geburten bilden einen positiven Jahresausklang für den Zoo Wuppertal. Während die Ankunft des Drill-Weibchens die Bemühungen um den Schutz der bedrohten Art stärkt, unterstreicht der kraftvolle Start des Yak-Kalbs den Erfolg des Zoos bei der Pflege von Tieren, die an extreme Klimabedingungen angepasst sind. Beide werden weiterhin genau beobachtet, während sie heranwachsen.