Wolfenbüttel plant bis 2040 die klimaneutrale Wärmewende – jetzt mitreden!
Maximilian SchönlandWolfenbüttel plant bis 2040 die klimaneutrale Wärmewende – jetzt mitreden!
Wolfenbüttel treibt Pläne zur Umstellung seiner Wärmeversorgung voran
Die Stadt will bis 2040 ihre Wärmeversorgung komplett klimaneutral gestalten und alle CO₂-Emissionen in diesem Bereich abschaffen. Ein Entwurf der Strategie liegt nun bis Ende Mai zur öffentlichen Stellungnahme aus.
Aktuell verbraucht Wolfenbüttel jährlich rund 600 Gigawattstunden Wärme – mehr als 90 Prozent davon stammen noch aus fossilen Brennstoffen. Um dies zu ändern, prüfen die Verantwortlichen zwei zentrale Lösungsansätze: den Ausbau der zentralen Fernwärme und die verstärkte Nutzung von Wärmepumpen.
Dabei sind je nach Stadtgebiet unterschiedliche Herangehensweisen nötig. In manchen Zonen könnte Fernwärme die bessere Wahl sein, in anderen könnten Wärmepumpen die Hauptrolle übernehmen. Um die Dekarbonisierung gezielt umzusetzen, hat die Stadt ihr Gebiet in 46 einzelne Bereiche unterteilt.
Auch die örtlichen Versorger müssen das Stromnetz modernisieren. Der steigende Bedarf durch Wärmepumpen und Elektroautos erfordert ein leistungsfähigeres Netz. Die finale Fassung des Wärmeplans wird nach der Verabschiedung als Leitfaden für diese Umstellungen dienen.
Die fertige Strategie soll den Weg für die Wärmezukunft Wolfenbüttels weisen. Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen können den Entwurf bis Ende Mai einsehen und kommentieren. Gelingt die Umsetzung, wird die Wärmeversorgung der Stadt bis 2040 vollständig ohne CO₂ auskommen.






