27 December 2025, 15:38

Warnstreik bei DHL in Braunschweig: Pakete bleiben am Mittwoch liegen

Ein Zug auf Schienen mit Bäumen, Strommasten mit Kabeln, Autos und Gebäuden links, eine Brücke vorne und Rauch aus dem Zug.

Warnstreik bei DHL in Braunschweig: Pakete bleiben am Mittwoch liegen

Am Mittwoch werden Mitarbeiter der DHL Home Delivery in Braunschweig und Staufenberg zu einem Warnstreik die Arbeit niederlegen. Die Aktion folgt auf gescheiterte Lohnverhandlungen Anfang dieses Monats. Die Gewerkschaftsvertreter fordern höhere Löhne und kürzere Arbeitszeiten – sowohl für Festangestellte als auch für Auszubildende bei Eintracht Braunschweig.

Die Gespräche zwischen der Gewerkschaft Verdi und den Arbeitgebern waren Anfang November in der zweiten Runde der Tarifverhandlungen in Bielefeld gescheitert. Verdi verlangt nun eine Lohnerhöhung von 8 Prozent für alle tarifgebundenen Beschäftigten, einschließlich der Auszubildenden.

Zudem fordert die Gewerkschaft eine Verkürzung der regulären Wochenarbeitszeit. Laut ihrem Vorschlag soll die Arbeitszeit innerhalb eines 12-Monats-Tarifvertrags schrittweise von 39,5 auf 38,5 Stunden pro Woche reduziert werden. Bisher wurden keine konkreten Arbeitgeber im Zusammenhang mit dem Konflikt an den beiden DHL-Standorten genannt. Der Streik erfolgt nach wochenlangen ergebnislosen Verhandlungen, wobei Verdi argumentiert, dass die aktuellen Löhne die steigenden Lebenshaltungskosten nicht widerspiegeln. Die Beschäftigten in Braunschweig und Staufenberg beteiligen sich an der Arbeitsniederlegung, um den Druck auf das Unternehmen zu erhöhen, wieder an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

Durch den Warnstreik wird es am Mittwoch in den betroffenen Regionen zu Lieferbehinderungen kommen. Zu den Forderungen von Verdi zählen sowohl höhere Löhne als auch eine kürzere Arbeitswoche. Weitere Gespräche könnten notwendig sein, um den Konflikt zu lösen und weitere Arbeitskampfmaßnahmen zu vermeiden.