VW sucht Rettung vor Kurzarbeit durch neuen Halbleiter-Lieferanten
Maximilian SchönlandVW sucht Rettung vor Kurzarbeit durch neuen Halbleiter-Lieferanten
Volkswagen bemüht sich, Kurzarbeit in seinen Werken zu vermeiden. Der Autokonzern steht in Verhandlungen mit der Agentur für Arbeit, um eine Reduzierung der Arbeitszeiten seiner Mitarbeiter abzuwenden. Ein neuer Zulieferer für kritische Halbleiter könnte helfen, die Produktion abzusichern.
Ausgelöst wurde das Problem durch einen Mangel an Halbleitern des Herstellers Nexperia, der den Betrieb gefährdete. Christian Vollmer, Produktionsvorstand von Volkswagen, hat nun einen alternativen Lieferanten gefunden. Der Name dieses Zulieferers bleibt vorerst jedoch geheim.
Die Gespräche mit dem neuen Lieferanten laufen noch. Sollten sie erfolgreich verlaufen, entfiele die Notwendigkeit von Kurzarbeit in den VW-Werken. Das Unternehmen zeigt sich vorsichtig optimistisch, die Produktion in vollem Umfang aufrechterhalten zu können.
Eine Lösung für den Halbleitermangel könnte die Belegschaft von Volkswagen vor Arbeitszeitkürzungen bewahren. Der Ausgang hängt nun von der finalen Vereinbarung mit dem neuen Zulieferer ab. Die Bundesagentur für Arbeit beobachtet die Entwicklung genau.