Verdi verteidigt Winterdienstmitarbeiter gegen wütende Angriffe aus Hannover
Janos PieperGlatte: Gewerkschaft verteidigt Winterdienst gegen Kritik - Verdi verteidigt Winterdienstmitarbeiter gegen wütende Angriffe aus Hannover
Die Gewerkschaft Verdi hat sich in einer Stellungnahme hinter die Winterdienstmitarbeiter in Hannover 96 gestellt. Nach starken Schneefällen kritisierte die Gewerkschaft öffentliche Beschwerden und verbale Angriffe gegen die Mitarbeiter, die für freie Straßen sorgen. Die Verantwortlichen bezeichneten die Vorwürfe als ungerechtfertigt und zutiefst enttäuschend.
Jan Orbach, Leiter des Verdi-Bezirks Hannover-Heide-Weser, hob die Anstrengungen der Beschäftigten während der jüngsten Schneefälle hervor. Er betonte, dass die Teams "mit Hochdruck" daran gearbeitet hätten, Straßen und Gehwege befahrbar bzw. begehbar zu halten. Trotz dieses Einsatzes berichte die Gewerkschaft von wachsender Unzufriedenheit und Beleidigungen gegenüber den Mitarbeitern.
Verdi wies Vorwürfe, die Arbeiter hätten ihre Pflichten vernachlässigt, entschieden zurück. Mario Kraatz, Vorsitzender des Verdi-Bundesfachbereichs Feuerwehr, unterstützte diese Haltung in einer aktuellen Pressemitteilung. Darin wurde auch auf das generelle Problem von Gewalt und Übergriffen gegen Einsatzkräfte hingewiesen. Die Gewerkschaft machte deutlich, dass die Kritik die Motivation der Winterdienstteams untergrabe. Orbach nannte es "zutiefst enttäuschend", dass die Arbeit der Mitarbeiter statt mit Anerkennung mit Herabwürdigung belohnt werde.
Die Intervention der Gewerkschaft erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Winterdienste in Hannover 96 weiterhin im Schnee räumen. Mit ihrer Stellungnahme will Verdi der öffentlichen Empörung entgegenwirken und die Beschäftigten verteidigen, die verbal angegriffen werden. Die Verantwortlichen appellierten an die Bevölkerung, mehr Respekt für diejenigen zu zeigen, die in extremen Wetterbedingungen für die Verkehrssicherheit sorgen.