Unbekanntes NS-Unrecht: Wie Obdachlose im Nationalsozialismus verfolgt wurden
Maximilian SchönlandUnbekanntes NS-Unrecht: Wie Obdachlose im Nationalsozialismus verfolgt wurden
Neue Sonderausstellung: „Obdachlosigkeit im Nationalsozialismus“
Vorschau: Vom Sonntag, dem 11. Januar 2026, bis Freitag, dem 13. Februar 2026, zeigt die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe in den Räumen der Dauerausstellung „Auf den Spuren Europas…“ die Sonderausstellung „Obdachlosigkeit im Nationalsozialismus“.
Veröffentlichungsdatum: 18. Dezember 2025
Schlagwörter: Krieg und Konflikte, Politik, Allgemeine Nachrichten
Artikeltext: In der Godehardstraße 11 ist eine neue Ausstellung eröffnet worden, die sich mit der Verfolgung obdachloser Menschen während der NS-Zeit auseinandersetzt. Unter dem Titel „Obdachlosigkeit im Nationalsozialismus“ ist sie vom 11. Januar bis zum 13. Februar 2026 zu sehen – der Eintritt ist für alle Besucherinnen und Besucher frei. Die Schau ist Teil laufender Bemühungen, historische Ungerechtigkeiten aufzuarbeiten und gleichzeitig aktuelle Herausforderungen im Umgang mit Wohnungslosigkeit zu thematisieren.
Die Eröffnung fand am 11. Januar um 14:00 Uhr statt, gefolgt von einer Führung um 14:30 Uhr unter der Leitung der Historikerinnen Annegrit Berghoff und Arndt Kohlmann. Weitere Führungen sind für den 14. und 20. Januar sowie den 1. und 13. Februar geplant. Gruppenbesuche können per E-Mail unter [email protected] oder telefonisch unter +49 551 50764554 vereinbart werden.
Der Eintritt zur Ausstellung ist kostenfrei, Spenden sind jedoch willkommen. Durch die Dokumentation der NS-Verfolgung obdachloser Menschen möchten die Veranstalter das öffentliche Bewusstsein für historische Gewalt schärfen und deren Bezüge zur heutigen Wohnungsnot aufzeigen. Die Ausstellung bleibt bis zum 13. Februar 2026 täglich geöffnet.