Tausende demonstrieren in Hannover gegen Gewalt in Nordsyrien und Iran
Maximilian SchönlandTausende demonstrieren in Hannover gegen Gewalt in Nordsyrien und Iran
Am Samstag, dem 31. Januar 2026, versammelten sich in Hannover Tausende zu einer Reihe von Kundgebungen, die verschiedene politische Themen behandelten. Die größte Demonstration, organisiert von NAV-DEM Hannover, zog bis zu 5.000 Menschen an, die gegen die Gewalt in Nordsyrien protestierten. Insgesamt verliefen die Veranstaltungen largely friedlich, auch wenn die Polizei in Einzelfällen eingreifen musste.
Die größte Kundgebung fand am Nachmittag statt und zählte etwa 5.000 Teilnehmer. Die von NAV-DEM Hannover organisierte Veranstaltung richtete sich gegen den anhaltenden Konflikt in Nordsyrien. Während sich die Mehrheit der Demonstranten an die Regeln hielt, wurden Feuerwerkskörper gezündet, und einige Personen zeigten verbotene Symbole oder skandierten nicht genehmigte Parolen.
Zwei weitere Kundgebungen, die sich mit der Lage im Iran befassten, lockten zusammen über 1.000 Menschen an. Bei allen Veranstaltungen überwachte die Polizei die Einhaltung der Vorschriften und griff bei Bedarf ein. Beamte nahmen mehrere Verdächtige fest, nachdem zwei Fahrzeuge mit Lautsprecheranlagen wiederholt gegen Lärmvorschriften verstoßen hatten. Die Beschallungs-Lkw wurden schließlich aus dem Demonstrationszug entfernt.
Die Polizei leitete zudem Ermittlungen gegen zwei Personen ein, die beschuldigt werden, auf eine Baustellenabschrankung geklettert zu sein, um in gefährlicher Höhe ein Transparent aufzuhängen. Trotz dieser Vorfälle bestätigte Polizeidirektor Tobias Giesbert, dass die Demonstrationen largely geordnet abliefen. Er betonte, dass sich die überwiegende Mehrheit der Teilnehmer verantwortungsbewusst verhalten habe und nur geringfügige Störungen gemeldet wurden.
Die Behörden gingen gegen einzelne Verstöße vor, darunter verbotene Fahnen, nicht genehmigte Parolen und übermäßigen Lärm. Es kam zu mehreren Festnahmen, und zwei Beschallungsfahrzeuge wurden beschlagnahmt. Die Demonstrationen in Hannover endeten ohne größere Zwischenfälle, doch laufen die Ermittlungen zu einzelnen Vorfällen noch.