Stuttgarts Ost- und Westsiedlung wird bis 2026 mit 700 sanierten Wohnungen aufgewertet
Maximilian SchönlandStuttgarts Ost- und Westsiedlung wird bis 2026 mit 700 sanierten Wohnungen aufgewertet
In den Stadtteilen Ost- und Westsiedlung von Stuttgart läuft derzeit ein großes Sanierungsprojekt. Die von der Investorin DSK-BIG Stadtentwicklung GmbH geführte Initiative zielt darauf ab, bis 2026 fast 700 Wohnungen zu modernisieren. Unterstützung erhalten die Vorhaben von der Stadt, dem Land Niedersachsen sowie aus Bundesmitteln für Stadtentwicklung.
Der Stadtrat hatte am 17. Dezember 2024 das "standortbezogene städtebauliche Entwicklungskonzept" beschlossen. Diese Entscheidung ebnete den Weg für moderne Aufwertungen und lockerte gleichzeitig einige Denkmalschutzauflagen. Seit Anfang 2024 können Eigentümer in dem Gebiet Zuschüsse der Stadt für bis zu 45 Prozent der Sanierungskosten beantragen.
Bereits begonnen haben die Arbeiten an 39 Gebäuden entlang der Rheinstraße und Engeroder Straße, in denen rund 150 Wohnungen liegen. Zudem beteiligt sich die Stadt am Bau von Balkonen und Außenanlagen in der Emsstraße 7 und 9. Weitere Fördermittel stehen über Programme der KfW-Bankengruppe sowie über Bundes- und Landesprogramme für energieeffiziente Sanierungen zur Verfügung.
Bei einem kürzlichen Vor-Ort-Termin stellte Investor Andreas Schürmann das Projekt dem Oberbürgermeister Frank Klingebiel vor. Der Oberbürgermeister betonte die Bedeutung langfristiger Partnerschaften, um die Stadtteile neu zu beleben. Anträge auf Förderung im Rahmen der Initiative "SZ-Bad/Ost- und Westsiedlung" können noch bis zum 31. Dezember 2025 eingereicht werden.
Das Projekt verbindet öffentliche und private Investitionen, um den Wohnraum in Stuttgart aufzuwerten. Mieter und Eigentümer finden detaillierte Informationen zu Fördermöglichkeiten unter www.salzgitter.de/sozialestadt oder können sich an die Abteilung Stadtentwicklung der Stadtverwaltung wenden. Die Sanierungen sollen die Wohnqualität und Energieeffiziz