22 December 2025, 08:39

Schwache Wirtschaft bremst Nachfrage nach Rohstoffen

Ein Fahrrad lehnt an einer Wand mit Ziegelsteinen, Felsen und Pflanzen in der Nähe.

Schwache Wirtschaft bremst Nachfrage nach Rohstoffen - Schwache Wirtschaft bremst Nachfrage nach Rohstoffen

Schwache Konjunktur bremst Rohstoffnachfrage

Schwache Konjunktur bremst Rohstoffnachfrage

Schwache Konjunktur bremst Rohstoffnachfrage

  1. Dezember 2025, 05:02 Uhr

Im Jahr 2024 verzeichnete der deutsche Rohstoffsektor deutliche Veränderungen. Sowohl die heimische Förderung als auch die Importe gingen zurück, wobei Energierohstoffe die stärksten Rückgänge verzeichneten. Gleichzeitig blieben bestimmte Mineralien wie Sand und Kies in den Produktionsmengen führend.

Die inländische Rohstoffförderung sank 2024 auf 475 Millionen Tonnen – ein Rückgang gegenüber 534 Millionen Tonnen im Vorjahr. Allein die Braunkohleförderung verringerte sich um etwa 10 % auf knapp 92 Millionen Tonnen. Auch die Erdgasproduktion schrumpfte um fast 4 % auf 4,7 Milliarden Kubikmeter.

Die Importe entwickelten sich ähnlich rückläufig und gingen um 2,8 % auf 288 Millionen Tonnen zurück. Besonders stark betroffen waren Energierohstoffe wie Kohle, Öl und Gas. Dagegen stiegen die Einfuhren von Metallen und Nichtmetallen leicht an. Trotz dieser Rückgänge blieben Sand, Kies und gebrochene Natursteine die mit Abstand wichtigsten Fördergüter nach Menge. Zusammen erreichten sie 2024 ein Volumen von 211 Millionen Tonnen.

Die Zahlen spiegeln eine allgemeine Verlangsamung der Rohstoffaktivitäten in Deutschland im Jahr 2024 wider. Energiebezogene Importe und inländische Produktion verzeichneten die größten Einbrüche, während Baustoffe ihre Spitzenposition behielten. Die Daten stammen von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) in Hannover.