Schillhaus in Braunschweig feiert Wiedereröffnung nach aufwendiger Sanierung
Maximilian SchönlandSchillhaus in Braunschweig feiert Wiedereröffnung nach aufwendiger Sanierung
Schillhaus nach Sanierung wiedereröffnet
Nach fünfmonatigen Renovierungsarbeiten hat Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum das Schillhaus feierlich wiedereröffnet. Mit einer Investition von rund 320.000 Euro wurde das historische Gebäude behutsam instand gesetzt.
Braunschweig, 1. Dezember 2025 – Das Schillhaus in Braunschweig hat nach einer fünfmonatigen Sanierung seine Türen wieder für die Öffentlichkeit geöffnet. Das denkmalgeschützte Gebäude ist Teil der Gedenkstätte Schillstraße und erinnert an die Opfer des Nationalsozialismus. Umfassende Instandsetzungsarbeiten sollten seinen Charakter als Ort der Mahnung und des Gedenkens bewahren.
Das rund 320.000 Euro teure Projekt umfasste die Erneuerung des Daches, statische Verstärkungen sowie die Restaurierung der Fassade. Im Inneren wurden die Wände neu gestrichen, um dem Haus ein frisches Erscheinungsbild zu verleihen. Verantwortlich für die Maßnahmen war die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz (SBK), unterstützt von der Stadt Braunschweig.
Das sanierte Schillhaus steht nun als bewahrter Erinnerungsort innerhalb des Gedenkstätten-Ensembles in der Schillstraße. Mit der Wiedereröffnung können Besucherinnen und Besucher sich weiterhin über das Schicksal der NS-Opfer in Braunschweig informieren. Die erneuerte Bausubstanz sichert die Zugänglichkeit dieses wichtigen Stücks Stadtgeschichte für kommende Generationen.