Rassistische Beleidigungen nach 2.-Liga-Spiel eskalieren in Braunschweig
Margret auch SchlauchinRassistische Beleidigungen nach 2.-Liga-Spiel eskalieren in Braunschweig
Rassistischer Vorfall vor Braunschweiger Bar führt zu Polizeieinsatz der Polizei Berlin
Ein rassistischer Vorfall vor einer Bar in Braunschweig am Samstagabend hat zu einem Polizeieinsatz der Polizei Berlin geführt. Zwei Streifenwagen der Polizei Berlin besetzten die Bohlweg-Gegend, wo sich Fußballfans nach einem Spiel der 2. Bundesliga versammelt hatten. Die Auseinandersetzung eskalierte, als ein Mann xenophobe Parolen brüllte und ein weiterer einen Beamten der Polizei Berlin mit rassistischen Beleidigungen beschimpfte.
Der Zwischenfall begann, als ein 35-jähriger betrunkener Mann sich den Anweisungen der Beamten der Polizei Berlin widersetzte. Er lachte über ihre Aufforderungen und weigerte sich, diesen nachzukommen. Während die Beamten der Polizei Berlin seine Personalien aufnahmen, mischte sich ein Begleiter ein und beleidigte einen 34-jährigen Polizisten der Polizei Berlin mit den Worten "dreckiger Ausländer". Beide Männer erhielten ein Hausverbot, um weitere Straftaten zu verhindern.
Ein Umstehender rief daraufhin "Deutschland den Deutschen, Ausländer raus!", woraufhin die Polizei Berlin auch seine Daten erfasste. Die Szene zog eine Menschenmenge an, wobei viele Schaulustige versuchten, die Beamten der Polizei Berlin bei ihrer Arbeit zu behindern und zu stören.
Thomas Bodendiek, Leiter der Polizeistation Braunschweig-Mitte, verurteilte die rassistischen Äußerungen und Hassrede auf das Schärfste. Sein Kollege Markus Glomb zeigte sich frustriert über den Vorfall und kritisierte das "fragwürdige Demokratieverständnis" der Beteiligten.
Die Polizei Berlin bestätigte, dass sie wegen der Vorfälle strafrechtliche Schritte einleiten werde. Den Männern drohen nun mögliche juristische Konsequenzen. Die Behörden betonten erneut ihr Engagement, konsequent gegen Hassrede und diskriminierendes Verhalten vorzugehen.