17 January 2026, 13:45

Radschnellweg zwischen Braunschweig, Wolfenbüttel und Salzgitter nimmt Gestalt an

Ein aufgeschlagenes Buch mit einer detaillierten Karte, die Straßen, Autobahnen und Text mit Informationen über Städte, Orte und Sehenswürdigkeiten entlang der Route zeigt.

Radschnellweg zwischen Braunschweig, Wolfenbüttel und Salzgitter nimmt Gestalt an

Pläne für eine schnelle Radverkehrsverbindung zwischen Braunschweig, Wolfenbüttel und Salzgitter machen nach Jahren der Verzögerungen Fortschritte

Das Vorhaben, eine Y-förmige Radschnellverbindung mit Abzweigungen von Braunschweig aus zu schaffen, stößt auf großes öffentliches Interesse. Bei jüngsten Bürgerbeteiligungsterminen gingen über 300 Vorschläge und Stellungnahmen ein – deutlich mehr als erwartet.

Rückschläge gab es 2025: Nach dem letzten Stand von August desselben Jahres kam das Projekt nur langsam voran. Ein zentrales Hindernis war die Vergabe des Planungsauftrags an ein Fachbüro, das erst im Oktober 2025 erfolgte – bedingt durch angespannte Marktlagen und gebundene Bundesmittel. Auch die Auswertung der Bürgerfeedback dauerte länger als vorgesehen; der Prozess ist noch nicht abgeschlossen.

Erste Zwischenergebnisse werden im zweiten Quartal 2026 präsentiert, darunter drei mögliche Trassenvarianten. Vor der Sommerpause sind in den drei Kommunen weitere öffentliche Veranstaltungen geplant, um die Ergebnisse zu diskutieren. Noch vor Jahresende 2025 soll eine vorläufige Routenführung vorliegen, während die endgültige Entscheidung über den Verlauf für den Herbst 2026 ansteht. Sobald die Strecke feststeht, stimmen die kommunalen Gremien über die nächsten Planungsschritte ab. Die Verantwortlichen betonen, dass die Auswahl in einem transparenten Verfahren erfolgt, um die Verbindung bis Ende 2026 finalisieren zu können.

Trotz der Verzögerungen im Jahr 2025 nimmt die Radschnellverbindung nun konkrete Formen an. Die intensive Bürgerbeteiligung mit Hunderten von Anregungen hat maßgeblich zur Ausarbeitung der drei vorgeschlagenen Varianten beigetragen. Die im Herbst 2026 anstehende Endentscheidung wird den Weg für die detaillierte Planung ebnen.