21 December 2025, 14:18

Polizei verhindert Hooligan-Schlägerei in Hannover

Ein Fußballspiel im Gange mit sechs Spielern auf dem Feld, drei Fußballen sichtbar, zahlreichen Zuschauern in Regenmänteln mit Schirmen und mehreren Kameramännern, die das Ereignis aufnehmen.

Polizei verhindert Hooligan-Schlägerei in Hannover

Polizei verhindert Ausschreitungen zwischen Fans in Hannover

Die hannoversche Polizei hat am Samstag nach dem Zweitligaspiel zwischen Hannover 96 und dem SV Darmstadt eine gewalttätige Auseinandersetzung zwischen Anhängern beider Vereine verhindert.

  1. November 2025, 10:01 Uhr

Nach dem Zweitligaspiel zwischen Hannover 96 und dem SV Darmstadt ist es am Samstag zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Fans beider Vereine gekommen. Die Polizei griff ein, um eine großflächige Schlägerei zu verhindern – dennoch kam es im Rahmen der Unruhen zu körperlichen Angriffen und Sachbeschädigungen.

Die Zusammenstöße begannen kurz nach Spielende. Beamte der hannoverschen Polizei handelten schnell, um die rivalisierenden Fangruppen zu trennen und eine Eskalation zu verhindern. Trotz der Maßnahmen brachen jedoch Handgreiflichkeiten aus, bei denen Personen verletzt und in der Umgebung Sachschäden verursacht wurden.

Die Ermittler prüfen nun mehrere Straftaten im Zusammenhang mit dem Vorfall, darunter Körperverletzung, Landfriedensbruch und Verstöße gegen die öffentliche Ordnung. Zudem wird geprüft, ob gegen das Waffengesetz verstoßen wurde – insbesondere durch den Einsatz oder Besitz illegaler Pyrotechnik. Videoaufnahmen und Zeugenaussagen sollen helfen, die Beteiligten zu identifizieren.

Die Polizei bestätigte, dass Verstöße gegen Stadionverbote und öffentliche Sicherheitsvorschriften Teil der laufenden Ermittlungen sind. Mehreren Personen drohen Anklagen wegen Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Missachtung von Fanregeln.

Die Untersuchungen dauern an, während die Behörden Beweismaterial aus den Wochenendausschreitungen sichern. Den Verantwortlichen könnten rechtliche Konsequenzen wie Geldstrafen oder Stadionverbote drohen. Die Behörden betonten, dass solches Verhalten bei Fußballveranstaltungen nicht toleriert werde.