01 February 2026, 16:50

Peine kämpft mit 4,9 Millionen Euro Schulden – Gewerbesteuern bleiben aus

Ein Schwarz-Weiß-Foto einer Stadt mit Trämmern, darunter Bäume, Masten und Gebäude, mit Text unten.

Peine kämpft mit 4,9 Millionen Euro Schulden – Gewerbesteuern bleiben aus

Stadt Peine kämpft mit steigenden Forderungen – Schuldenstand nähert sich fünf Millionen Euro

Die Stadt Peine sieht sich mit wachsenden uneinbringlichen Forderungen Dritter konfrontiert, deren Gesamtvolumen mittlerweile fast fünf Millionen Euro erreicht. Seit April 2025 ist die Summe leicht angestiegen: Damals beliefen sich die ausstehenden Forderungen auf rund 4,72 Millionen Euro. Die zunehmende Belastung setzt den kommunalen Haushalt unter Druck, während die Verwaltung versucht, die offenen Beträge einzutreiben.

Eine Aufschlüsselung der Schulden zeigt, dass nicht gezahlte Gewerbesteuern mit etwa 2,8 Millionen Euro den größten Anteil ausmachen. Ein weiterer beträchtlicher Posten entfällt auf Bußgelder, Verwaltungsstrafen und Gebühren, die zusammen rund 1,6 Millionen Euro umfassen. Dazu zählen unter anderem ausstehende Zahlungen aus Ordnungswidrigkeiten sowie privatrechtliche Forderungen.

Hinzu kommen 260.000 Euro an unbeglichenen Unterkunftskosten und etwa 185.000 Euro an rückständigen Grundsteuern. Viele dieser Bußgelder und zivilrechtlichen Ansprüche drohen aufgrund gesetzlicher Verjährungsfristen uneinbringlich zu werden. Trotz des Anstiegs wurden bisher keine konkreten Maßnahmen zur Verbesserung des Forderungsmanagements bekannt.

Aus den städtischen Finanzunterlagen geht hervor, dass uneinbringliche Forderungen ein anhaltendes Problem darstellen. Laut aktuellem Stand beläuft sich die Gesamtverschuldung auf 4,9 Millionen Euro – ein moderater, aber stetiger Anstieg im Vergleich zu den Vorjahren.

Mit ausstehenden Forderungen in Höhe von fast fünf Millionen Euro steht die Peiner Verwaltung vor der Herausforderung, diese Mittel zurückzuholen. Die größten Verluste entstehen durch ausbleibende Gewerbesteuern und Ordnungsstrafen, während gesetzliche Fristen weitere Beträge gefährden. Der Haushalt der Stadt gerät zunehmend unter Druck, da die Schuldenlast kontinuierlich wächst.