13 December 2025, 02:54

Özdemir setzt auf Dialog mit der Automobilindustrie statt auf Konfrontation

Ein grünes Oldtimer-Auto fährt auf einer Straße mit Bäumen und Wiesen im Hintergrund unter einem klaren Himmel.

Özdemir setzt auf Dialog mit der Automobilindustrie statt auf Konfrontation

Özdemir wirbt für Dialog mit der Autoindustrie

Anreißer Der Spitzenkandidat der Grünen für die Landtagswahl in Baden-Württemberg, Cem Özdemir, warnt seine Partei davor, Unternehmen bei der Debatte über die Zukunft der Automobilbranche auszuschließen.

"Ich werde alles dafür tun, dass das Auto der Zukunft in Untertürkheim, in Zuffenhausen, in Rastatt und in Neckarsulm vom Band rollt", sagte er am Sonntag auf dem Grünen-Parteitag in Hannover.

Veröffentlichungsdatum 30. November 2025, 10:14 Uhr

Schlagwörter Technologie, Politik und Gesetzgebung, Wirtschaftspolitik

Artikeltext Cem Özdemir, Spitzenkandidat der Grünen für die Landtagswahl in Baden-Württemberg, hat sich für eine engere Zusammenarbeit mit der Automobilindustrie ausgesprochen. Er betonte, dass künftige Entscheidungen gemeinsam mit Herstellern, Zulieferern und Beschäftigten getroffen werden sollten – statt von oben verordnet zu werden. Seine Äußerungen fallen in eine Phase tiefgreifender Umbrüche in der Branche, die sich auf dem Weg zu saubereren Verkehrslösungen befindet.

Özdemir machte deutlich, dass die Grünen mit den Branchenführern zusammenarbeiten müssten, statt ihnen Vorgaben zu machen. Ein Ausschluss der Automobilhersteller aus den Diskussionen würde seiner Meinung nach den Fortschritt bei der Transformation des Sektors behindern.

Özdemirs Haltung markiert einen Wandel im Umgang der Grünen mit der Autoindustrie. Indem er den Dialog mit Herstellern und Gewerkschaften in den Vordergrund stellt, will er Arbeitsplätze sichern und gleichzeitig den Wandel hin zu nachhaltiger Mobilität vorantreiben. Sollte seine Partei nach der Wahl an Einfluss gewinnen, könnte diese Strategie die Industriepolitik Baden-Württembergs prägen.