Norddeutschland atmet auf: Verkehr und Schulen kehren nach Sturmchaos zurück
Margret auch SchlauchinSchulen und öffentlicher Verkehr nehmen wieder den regulären Betrieb auf - Norddeutschland atmet auf: Verkehr und Schulen kehren nach Sturmchaos zurück
Verkehrsmeldungen in Norddeutschland kehren nach schweren Winterstürmen langsam zur Normalität zurück. Nach den schweren Winterstürmen, die in weiten Teilen Norddeutschlands zu massiven Behinderungen geführt hatten, normalisiert sich der Verkehr allmählich, und die Schulen nehmen den Betrieb wieder auf. Busse, Straßenbahnen und Regionalzüge verkehren größtenteils wieder nach Plan, wenn auch weiterhin mit einzelnen Verspätungen und Ausfällen zu rechnen ist.
In Niedersachsen und Bremen öffneten die Schulen am Dienstag nach den sturmbedingten Schließungen wieder für den Präsenzunterricht. Auch der Schülerverkehr in Bremen läuft weitgehend nach dem gewohnten Fahrplan, sodass die Schülerinnen und Schüler wie geplant am Unterricht teilnehmen können. Lediglich das Gymnasium Alfeld im Landkreis Hildesheim wechselte aufgrund eines technischen Problems – das nicht mit dem Sturm zusammenhing – auf Distanzunterricht.
Die Verkehrsbetriebe arbeiten mit Hochdruck daran, die Verbindungen vollständig wiederherzustellen. Die Üstra, die für Busse und Stadtbahnen in der Region Hannover zuständig ist, bestätigte, dass der Großteil der Linien ab Dienstag wieder regulär fährt. Allerdings könnten einige Stadtbahnstrecken noch nicht über ihre volle Länge, sondern nur auf Teilabschnitten verkehren. Der Zweckverband Verkehr (aha) im Umland Hannovers – ohne die Stadt Hannover selbst – meldete weiterhin Probleme mit Schulbussen, die auf extreme Vereisung am Wochenende zurückzuführen sind.
Die Deutsche Bahn gab bekannt, dass der Regionalverkehr weitgehend wieder aufgenommen wurde, wenn auch vereinzelt noch mit Verspätungen und Zugausfällen zu rechnen ist. Lokale Behörden in Teilen Niedersachsens warnten zudem vor anhaltenden Einschränkungen im Busverkehr, wo auf einigen Strecken nur ein eingeschränktes Angebot verfügbar ist.
Obwohl der Großteil der Verkehrs- und Bildungsdienste wieder läuft, gibt es noch vereinzelte Störungen. So sind im Hannoverschen Umland weiterhin einige Schulbusse von den eisigen Bedingungen betroffen, und einzelne Stadtbahnlinien haben ihren vollen Betrieb noch nicht wieder aufgenommen. Die Behörden beobachten die Lage weiterhin und setzen die Aufräumarbeiten fort.