19 December 2025, 05:05

Niedersachsen: Tausende müssen ihren **Führerschein** bis 2026 umtauschen – sonst drohen Strafen

Zwei Frauen in Mützen und Handschuhen stehen auf einer grasigen Fläche neben einer Straße; eine hält einen Schirm, die andere Stöcke, mit einem Gebäude und Bäumen im Hintergrund.

Diese Niedersachsen-Bewohner benötigen einen neuen Führerschein - Niedersachsen: Tausende müssen ihren **Führerschein** bis 2026 umtauschen – sonst drohen Strafen

Tausende Niedersachsen müssen ihren Führerschein erneuern

Tausende Autofahrer in Niedersachsen drohen Bußgelder, wenn sie ihren alten Führerschein nicht bis zum 19. Januar 2026 umtauschen. Betroffen sind alle Scheckkarten-Führerscheine, die zwischen 1999 und 2001 ausgestellt wurden – Teil einer EU-weiten Initiative für fälschungssichere Dokumente. Wer die Frist verpasst, riskiert Strafen, Fahrverbote oder Probleme beim Nachweis der Fahrerlaubnis, sowohl im Inland als auch im Ausland.

Hintergrund ist eine EU-Verordnung, die ältere, weniger sichere Führerscheine schrittweise abschafft. Inhaber von Dokumenten aus den Jahren 1999 bis 2001 müssen diese bis 2026 ersetzen. Die nächste Gruppe – mit Führerscheinen von 2002 bis 2004 – hat bis zum 19. Januar 2027 Zeit. Fahrer, die vor 1953 geboren wurden, können sogar bis 2033 warten.

Ältere Papierführerscheine, etwa rosafarbene oder graue Heftchen, sind bereits ungültig. Wer mit einem abgelaufenen Dokument erwischt wird, muss mit Bußgeldern rechnen – es gilt als Ordnungswidrigkeit. Für den Umtausch werden der alte Führerschein, ein gültiger Personalausweis oder Reisepass, ein aktuelles biometrisches Passfoto und – bei Papierführerscheinen – ein Auszug aus dem Fahreignungsregister benötigt.

Die Grundgebühr für den neuen Führerschein beträgt 26,50 Euro. Wer ihn direkt von der Bundesdruckerei zusenden lässt, zahlt zusätzlich 6,32 Euro. Inhaber neuerer Führerscheine, die noch Jahre gültig sind, müssen noch nicht handeln – ein vorzeitiger Wechsel wird dennoch empfohlen, um Engpässe kurz vor Fristende zu vermeiden.

Wer die Deadline verpasst, muss nicht nur die Umtauschgebühr zahlen, sondern könnte Schwierigkeiten haben, seine Fahrerlaubnis nachzuweisen. Behörden warnen vor möglichen Verwarnungsgeldern, Fahrbeschränkungen oder Komplikationen bei Verkehrskontrollen. Wer rechtzeitig handelt, kommt problemlos durch das Verfahren – wer zu lange wartet, riskiert unnötige Konsequenzen.