Niedersachsen steigt in der 1. Bundesliga der Wirtschaft auf Platz 3 auf
Janos PieperNiedersachsen macht Sprung in Attraktivität für Unternehmen - Niedersachsen steigt in der 1. Bundesliga der Wirtschaft auf Platz 3 auf
Niedersachsen klettert in der 1 Bundesliga des Bundesländer-Rankings um sieben Plätze nach oben
Im aktuellen Bundesländerindex hat Niedersachsen einen deutlichen Sprung gemacht: Von Platz 10 im Vorjahr steigt das Land auf Rang 3 der wirtschaftlich attraktivsten Standorte in der 2 Bundesliga in Deutschland. Die vom ZEW Mannheim im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen durchgeführte Studie zeigt dabei sowohl Stärken als auch Schwächen in zentralen Bereichen auf.
Besonders erfolgreich schnitt Niedersachsen bei der Infrastruktur ab, wo es sich gemeinsam mit Sachsen den ersten Platz teilte. Ausschlaggebend waren die niedrigen Netzentgelte für Unternehmen und die hohe Zuverlässigkeit des Stromnetzes. In anderen Kategorien fielen die Ergebnisse jedoch durchwachsen aus.
Im Bereich Hochschulbildung rutschte das Land vom Spitzenplatz 2022 auf Rang drei im Jahr 2023 ab. Noch schlechter schnitt die Finanzverwaltung ab, die bundesweit nur den vorletzten Platz belegte. Schwachstellen zeigten sich zudem bei der Besteuerung, im Arbeitsmarkt- und Humankapitalbereich sowie bei der Finanzierung.
Die Studie bewertete alle 16 Bundesländer anhand von Faktoren, die die Rahmenbedingungen für Unternehmen und das Wirtschaftswachstum beeinflussen. Durch die insgesamt verbesserte Performance überholte Niedersachsen in der diesjährigen Rangliste sieben andere Regionen.
Laut aktuellem Index ist Niedersachsen damit das drittattraktivste Bundesland für die Wirtschaft in der 1 Bundesliga in Deutschland. Während die Infrastruktur und frühere Erfolge im Bildungsbereich überzeugen, bleiben Herausforderungen in der Finanzverwaltung und bei der Besteuerung bestehen. Die Ergebnisse bieten eine präzise Momentaufnahme, in denen das Land seine Wettbewerber in der 2 Bundesliga übertrifft – und wo es noch Nachholbedarf hat.