23 December 2025, 11:03

Niedersachsen stärkt Schutz gegen Hybrid-Bedrohungen

Ein Gebäude mit Graffiti auf der rechten Seite, ein Signalmast und ein Pfahl im Vordergrund.

Niedersachsen stärkt Schutz gegen Hybrid-Bedrohungen

Niedersachsen will Schutz vor hybriden Bedrohungen verstärken

Rund 400 Vertreter aus der Wirtschaft informierten sich auf der 24. Wirtschaftsschutzkonferenz des Niedersächsischen Verfassungsschutzes in Hannover über aktuelle Sicherheitsfragen.

Hannover, 17. November 2025

Fast 400 Führungskräfte aus der Wirtschaft trafen sich diese Woche in Hannover zur 24. Wirtschaftsschutzkonferenz. Daniela Behrens, Niedersachsens Ministerin für Inneres, Sport und Digitalisierung, wies auf die wachsenden Risiken durch hybride Bedrohungen für die deutsche Wirtschaft und Infrastruktur hin.

Behrens nannte Russland und China als Hauptverantwortliche für hybride Angriffe auf Deutschland. Dazu zählen Spionage, Cyberangriffe, Desinformation und Sabotage. Die Ministerin betonte, dass Russland derzeit besonders darauf abzielt, die öffentliche Wahrnehmung seines Angriffskriegs gegen die Ukraine zu beeinflussen.

An der Konferenz nahmen Vertreter aus Industrie, Sicherheitsbehörden und Regierung teil. Im Mittelpunkt standen Maßnahmen, mit denen sich Unternehmen besser gegen die sich wandelnden Bedrohungen wappnen können. Experten warnten, dass hybride Angriffe die Grenzen zwischen kriminellen Handlungen und staatlich gelenkten Operationen zunehmend verwischen.

Die Veranstaltung unterstrich die Notwendigkeit einer engeren Zusammenarbeit zwischen öffentlichem und privatem Sektor. Unternehmen wurden aufgefordert, ihre Abwehrkräfte gegen Cyber- und Informationskrieg zu stärken. Zudem riefen die Behörden zu größerer Wachsamkeit gegenüber ausländischen Einflusskampagnen in Schlüsselsektoren auf.