19 June 2026, 14:17

Jan van Akens überraschender Rücktritt markiert Wendepunkt für die Linke

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Jan van Akens überraschender Rücktritt markiert Wendepunkt für die Linke

Jan van Aken tritt nach einer kurzen, aber prägenden Amtszeit als Parteivorsitzender zurück. Seine entschlossene Führung und scharfe Rhetorik halfen, die Ausrichtung und Attraktivität der Linken neu zu definieren. Sein Abschied markiert einen Wendepunkt für die Partei.

Van Aken und Ines Schwerdtner arbeiteten eng zusammen und führten die Partei zu einem deutlichen Anstieg in den Umfragen. Innerhalb weniger Monate stieg die Unterstützung von nur 2–3 auf 8,8 Prozent. Später lobte er ihren Einsatz und bezeichnete ihre Arbeit als herausragend.

Im Februar 2025 wechselten über 700.000 Wähler von den Grünen zur Linken – maßgeblich durch sein Wirken. Zudem erweiterte er die Anziehungskraft der Partei, indem er sich mit Heidi Reichinnek verbündete, um ältere Wähler zu gewinnen und die außenpolitische Position zu stärken.

Bekannt für seinen direkten, mitunter populistischen Stil, sorgte van Aken im Mai 2026 für Schlagzeilen: Er drohte, auf das Dach des Wohnungsriesen Vonovia zu steigen, und warf dem Konzern illegale Mietpreiserhöhungen und fast mafiaähnliche Methoden vor. Mit einer Körpergröße von 1,98 Metern überragte er Kollegen wie Schwerdtner bei öffentlichen Auftritten oft buchstäblich. Später gab er zu, dass die Partei zwei Jahre lang bei Pressekonferenzen ein Podest genutzt habe, um wirkungsvoller zu erscheinen.

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Van Akens Rückzug hinterlässt deutliche Spuren in der Partei. Luigi Pantisano soll nun die Führung übernehmen. Die Linke geht mit gestiegenen Umfragewerten und einer breiteren Wählerbasis gestärkt in die Zukunft.

Quelle