Jagd im Hattorfer Wald: Warum das Gebiet am Samstag gesperrt bleibt
Margret auch SchlauchinJagd im Hattorfer Wald: Warum das Gebiet am Samstag gesperrt bleibt
Schießübung im Gange: Dieses Waldgebiet bleibt am Samstag gesperrt
Hinweis an Waldbesucher: Spaziergänger und Naturliebhaber werden gebeten, andere Waldflächen oder Wege in der Nähe der Stadtgrenze aufzusuchen.
Ein Abschnitt des Hattorfer Waldes wird am kommenden Samstag für die Öffentlichkeit gesperrt. Die vorübergehende Schließung ist notwendig, da eine geplante Jagd auf Reh- und Wildschweinbestände in dem Gebiet stattfindet. Die Behörden raten Besuchern, stattdessen alternative Waldwege in der Nähe der Stadtgrenze zu nutzen.
Die Jagd erstreckt sich auf den Wald zwischen dem Stadtteil Rabenberg und Detmerode in der Nähe der Hattorfer Teiche. An der Aktion beteiligen sich Jägerteams aus Hattorf, Heiligendorf und Barnstorf.
Die Population der Rehe spielt eine entscheidende Rolle für die Gesundheit des Waldes. Werden die Bestände zu groß, fressen die Tiere vermehrt Baumknospen und junge Pflanzen – was die natürliche Verjüngung des Waldes hemmt. Eine kontrollierte Bejagung trägt daher zum Erhalt der biologischen Vielfalt bei.
Auch die Wildschweinbestände müssen reguliert werden. Zu viele Tiere können städtische Grünflächen und angrenzende Ackerflächen schädigen. Zudem verringert eine gezielte Bejagung das Risiko der Ausbreitung von Krankheiten wie der Afrikanischen Schweinepest.
Die Sperrung dient vor allem der öffentlichen Sicherheit während der Jagd. Durch die Regulierung der Wildbestände unterstützt die Maßnahme gleichzeitig den Walderhalt und die Seuchenprävention. Besucher werden darauf hingewiesen, das Gebiet bis zum Ende der Jagd zu meiden.