28 January 2026, 23:03

ISPO übernimmt Rebo & B+S und wird zu Europas John-Deere-Riese

Zwei John-Deere-Mähdrescher arbeiten in einem trockenen Grasfeld, wobei einer einen Anhänger zieht, unter einem klaren Himmel.

ISPO übernimmt Rebo & B+S und wird zu Europas John-Deere-Riese

Einer der größten John-Deere-Händler Deutschlands hat den Besitzer gewechselt. ISPO, ein führender Landmaschinenhändler aus Südosteuropa, hat die Übernahme von Rebo & B+S Mitte Januar 2026 abgeschlossen. Der Deal folgt monatelangen Verhandlungen und markiert einen weiteren Schritt in John Deeres Strategie, sein europäisches Händlernetzwerk umzugestalten.

Die 1984 gegründete Rebo Landmaschinen war ein familiengeführtes Unternehmen mit Sitz in Rechterfeld, Niedersachsen. Gemeinsam mit B+S Landtechnik entwickelte es sich zu einem der größten John-Deere-Händler Deutschlands. Die Gespräche mit ISPO begannen im November, die Übernahme wurde am 16. Januar finalisiert.

Durch die Fusion entsteht einer der größten John-Deere-Händler Europas. Die kombinierte Gruppe wird von über 45 Standorten in fünf Ländern aus operieren und mehr als 1.100 Mitarbeiter beschäftigen. ISPO, mit Hauptsitz in Mogoșoaia, Rumänien, war bereits in Rumänien, Kroatien und der Türkei stark vertreten.

John Deeres "Händler von morgen"-Strategie hat eine Reihe von Fusionen vorangetrieben, darunter diesen Deal und einen weiteren im April 2025. Ziel ist es, erfolgreiche Händler zu stärken und ihnen zu helfen, ihre Filialnetze auszubauen. Dirk Hassel wurde nun zum Geschäftsführer der Rebo-Gruppe ernannt und leitet die deutschen Aktivitäten.

Die Übernahme erweitert ISPOs Präsenz deutlich in Westeuropa. Das neue Händlernetzwerk wird mehr Regionen abdecken und eine größere Kundschaft bedienen. Dieser Schritt passt zu John Deeres laufenden Bemühungen, seine Händlerstruktur auf dem Kontinent zu konsolidieren.