Ingolstadt: Weniger Hunde, aber stabile Steuereinnahmen im Jahr 2025
Maximilian SchönlandIngolstadt: Weniger Hunde, aber stabile Steuereinnahmen im Jahr 2025
Ingolstadt veröffentlicht aktuelle Zahlen zu Hundemeldungen und Steueraufkommen für 2025
Die Stadt Ingolstadt hat ihre neuesten Daten zu registrierten Hunden und den Einnahmen aus der Hundesteuer für das Jahr 2025 vorgelegt. Im Vergleich zu den Vorjahren verzeichnete die Kommune einen leichten Rückgang bei der Anzahl angemeldeter Hunde. Dennoch blieben die Steuereinnahmen stabil – ein Zeichen für die konstanten Gebühren, die Halter zu entrichten haben.
Im Jahr 2023 waren in Ingolstadt über 2.500 Hunde gemeldet, was Einnahmen in Höhe von 227.000 Euro aus der Hundesteuer einbrachte. Ein Jahr später sank die Zahl leicht auf 2.406 Tiere, während die Einnahmen auf 220.652 Euro zurückgingen.
Zum 1. Januar 2025 waren in der Stadt noch 2.384 Hunde registriert. Bis Jahresende verringerte sich diese Zahl minimal auf 2.367. Trotz des Rückgangs stieg das Steueraufkommen 2025 auf 222.397 Euro.
Ingolstadt erhebt gestaffelte Gebühren für Hundebesitzer: Für den ersten Hund fallen jährlich 78 Euro an, der zweite kostet 144 Euro. Jeder weitere Hund wird mit 156 Euro pro Jahr veranschlagt. Als gefährlich eingestufte Hunde unterliegen zusätzlich einer jährlichen Sonderabgabe von 600 Euro.
Trotz der leicht gesunkenen Zahl angemeldeter Hunde blieb das Steueraufkommen aus der Hundesteuer in Ingolstadt damit weitgehend stabil. Die Gebührenstruktur – insbesondere die höheren Sätze für gefährliche Rassen – sichert der Stadt eine kontinuierliche Einnahmequelle. Ein Vergleich der Steuersätze für gefährliche Hunde mit anderen Kommunen in Niedersachsen steht bisher noch aus.