14 January 2026, 19:32

Helmstedt hält 2026 an hohen Hundesteuern für gefährliche Rassen fest

Ein Blatt Papier mit einer Zeichnung einer Gruppe von Menschen und Tieren, darunter ein Hund, der an einem Holzpfahl hängt, mit Text über die Auswirkungen der Hundesteuer.

Helmstedt hält 2026 an hohen Hundesteuern für gefährliche Rassen fest

Helmstedt behält Hundesteuersätze für 2026 bei – Besitzer gefährlicher Hunderassen zahlen weiter deutlich mehr

Die Stadt Helmstedt hat die Hundesteuersätze für das Jahr 2026 bekannt gegeben und diese auf dem Niveau des Vorjahres belassen. Halter gefährlicher Hunderassen müssen weiterhin deutlich mehr zahlen als Besitzer harmloser Tiere. Die Entscheidung fällt nach einem leichten Rückgang der Steuereinnahmen von 2024 auf 2025.

Im vergangenen Jahr nahm die Stadt rund 162.600 Euro durch die Hundesteuer ein – ein Rückgang gegenüber den 165.816 Euro im Jahr 2024. Trotz dieses leichten Minus blieb die Zahl der angemeldeten Hunde mit etwa 1.900 Tieren nahezu konstant.

Aktuell zahlen Besitzer nicht gefährlicher Hunde für ihr erstes Tier 84 Euro, für jedes weitere 96 Euro. Bei gefährlichen Rassen fällt dagegen eine deutlich höhere Jahresgebühr von 450 Euro an. Als gefährlich gelten Hunde, die Menschen oder andere Tiere gebissen oder unnatürliche Aggressionen gezeigt haben. Die lokalen Behörden bestätigten, dass die Sätze auch 2026 unverändert bleiben. Damit wird die seit mehreren Jahren geltende Struktur beibehalten.

Die beibehaltenden Steuersätze bedeuten, dass Helmstedt weiterhin auf das bewährte Einnahmesystem für Hundehalter setzt. Bei rund 1.900 gemeldeten Tieren rechnet die Stadt auch im kommenden Jahr mit ähnlichen Erträgen. Ebenso bleiben die Regelungen zur Einstufung gefährlicher Rassen und die damit verbundenen höheren Gebühren in Kraft.