Heizkosten 2025 steigen um bis zu 8,6 Prozent – Bremen und Niedersachsen besonders betroffen
Maximilian SchönlandHeizungskosten von Temperaturen getrieben - Mäßiger Anstieg im Nordwesten - Heizkosten 2025 steigen um bis zu 8,6 Prozent – Bremen und Niedersachsen besonders betroffen
Haushalte in ganz Deutschland müssen 2025 mit höheren Heizkosten rechnen. Im Durchschnitt steigen die Ausgaben um 8,6 Prozent im Vergleich zu diesem Jahr. Verantwortlich für den Anstieg sind Kälteperioden und weiter steigende Gaspreise, die die Kosten in die Höhe treiben.
Am stärksten betroffen ist Bremen, wo die Heizkosten voraussichtlich um 7,1 Prozent klettern werden. Niedersachsen folgt mit einem erwarteten Plus von 5,9 Prozent dicht dahinter. Beide Regionen kämpfen mit besonders hohen Belastungen, bedingt durch kälteres Wetter und steigende Gaspreise.
Kälteeinbrüche im Februar und November trieben den Verbrauch in die Höhe und belasten die Haushaltskassen zusätzlich. Auch die Gaspreise setzen ihren Aufwärtstrend fort und verschärfen die finanzielle Situation vieler Haushalte.
Nicht alle Bundesländer sind jedoch gleichermaßen betroffen: Sachsen-Anhalt verzeichnet den geringsten Anstieg – die Netzentgelte für Gas steigen hier nur um 2 Prozent, was etwa 8 Euro Mehrkosten entspricht. Auch Berlin und Brandenburg kommen vergleichsweise glimpflich davon: Hier steigen die Kosten um 4 Prozent, das sind rund 17 Euro mehr, wie Analysen von Verivox zeigen.
Die Heizkosten 2025 entwickeln sich regional unterschiedlich, doch die meisten Haushalte müssen mit höheren Ausgaben rechnen. Kälte und steigende Gaspreise bleiben die Haupttreiber. Besonders spürbar wird der Anstieg für die Bewohner Bremens und Niedersachsens, während Haushalte in Sachsen-Anhalt, Berlin und Brandenburg mit geringeren Mehrbelastungen rechnen können.