07 January 2026, 13:03

Heidi Klum fordert mehr Vielfalt auf dem Catwalk und bricht mit Schönheitsidealen

Ein Mann mit Brille und einem großen Bart posiert vor der Kamera.

Heidi Klum möchte auch Männer mit Glatze in der Werbung sehen - Heidi Klum fordert mehr Vielfalt auf dem Catwalk und bricht mit Schönheitsidealen

Heidi Klum hat sich für mehr Vielfalt in der Modebranche ausgesprochen und fordert realistischere Darstellungen von Männern und Frauen. Mit 52 Jahren lief sie kürzlich selbst bei einer Modeschau über den Laufsteg und lobte Marken, die ältere Models und unterschiedliche Erscheinungsbilder in den Vordergrund stellen. Ihre Äußerungen fielen bei der Verleihung eines bedeutenden Preises in Berlin, mit dem ihr Einfluss auf die Branche gewürdigt wurde.

Klum betonte, wie wichtig es sei, dass die Mode verschiedene Körpertypen – einschließlich kurviger Silhouetten – auf dem Catwalk zeige. Zudem rief sie Marken dazu auf, auch Männer mit zurückweichendem Haaransatz zu präsentieren, und plädierte damit für einen Abschied von eng gefassten Schönheitsidealen.

Während der Paris Fashion Week lobte sie die Luxus-Schau von Vivienne Westwood, bei der männliche Models mit unterschiedlichen Haaransätzen zu sehen waren. Klum bezeichnete dies als Schritt hin zu mehr Authentizität in Werbung und Mode. Bei der Verleihung der Glamour-„Women of the Year“-Preise in Berlin wurde sie als „Global Icon“ geehrt. Ihre Tochter Leni hielt eine Rede zu ihren Ehren, in der sie die lange Karriere ihrer Mutter und deren Einsatz für Inklusion feierte.

Klums Forderung nach mehr Vielfalt spiegelt einen breiteren Wandel in der Branche wider, in der ältere Models und unterschiedliche Erscheinungsbilder zunehmend sichtbar werden. Ihre Auszeichnung als „Global Icon“ unterstreicht ihren anhaltenden Einfluss auf Mode und Repräsentation. Der Appell für realistischere Darstellungen prägt weiterhin die Debatte über Schönheitsstandards.