29 January 2026, 02:37

Hannovers Polizei schlägt hart gegen Rasen und illegales Tuning zu

Eine Reihe von Polizeiwagen, die auf einer Straße vor dem Brandenburger Tor in Berlin, Deutschland, geparkt sind, mit Menschen auf Fahrrädern und auf der Straße stehend, Barrieren, Bäumen und einem Bogen mit Statuen im Hintergrund.

Hannovers Polizei schlägt hart gegen Rasen und illegales Tuning zu

Hannovers Polizei geht mit Razzien gegen Verkehrsverstöße vor

In den vergangenen zwei Wochen hat die Polizei in Hannover verstärkt gegen Verkehrsverstöße vorgegangen. Im Fokus standen Rasen, unerlaubte Fahrzeugumbauten und Sonntagsfahrverbote. Nach zahlreichen Kontrollen in der gesamten Stadt müssen nun Dutzende Autofahrer mit Strafen rechnen.

Die Aktionen begannen zwischen dem 7. und 13. April, als Beamte 834 Geschwindigkeitsüberschreitungen registrierten. Ein 20-jähriger Fahrer wurde in einem Volkswagen Golf mit 124 km/h in einer 50er-Zone erwischt.

Am Karfreitag stoppte die Polizei auf der A2 vier Lkw, die trotz des Feiertagsfahrverbots nicht freigestellte Waren transportierten. Die Kontrollen waren Teil der geltenden Sonntags- und Feiertagsfahrverbote.

Weitere Überprüfungen fanden am 18. April statt, dem sogenannten "Autofreitag". Hier lag der Schwerpunkt auf illegalen Tuning-Maßnahmen, rücksichtslosem Fahrverhalten und Straßenrennen. Bei der Aktion wurden 98 Fahrer wegen überhöhter Geschwindigkeit angehalten. Ein Autofahrer war in einer 30er-Baustellenzone mit 74 km/h unterwegs. Drei Fahrzeuge hatten abgelaufene Betriebserlaubnisse, bei drei weiteren waren nicht genehmigte strukturelle Veränderungen vorgenommen worden.

Zwei Tage später, am 20. April, kontrollierte die Polizei erneut die Einhaltung der Sonntagsfahrverbote. Zwei weitere Lkw wurden dabei mit Verstößen gegen die Regelungen erwischt.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Sicherheit von Radfahrern. Beamte beobachteten in Hannovers Beneckeallee und in Lehrtes Mielestraße das Verhalten von Lkw-Fahrern, insbesondere beim Abbiegen und bei der Geschwindigkeit.

Die Aktionen führten zu zahlreichen Ahndungen von Verkehrsverstößen. Im Visier der Polizei standen vor allem Rasen, unerlaubte Fahrzeugveränderungen und gefährliches Fahren in der Nähe von Radfahrern. Weitere Kontrollen sind im Rahmen der laufenden Überwachungsmaßnahmen zu erwarten.