28 December 2025, 05:11

Göttingen schließt drei Läden nach Tabakverkauf an Minderjährige

Eine Person fährt ein Fahrrad vor dem Hintergrund einer Ladenszene, mit zwei weiteren Fahrrädern in der Nähe, mehreren Menschen im Inneren des Ladens mit Gefäßen, einem Rohr oben rechts, einer Wand links und einem Namensschild oben links.

Göttingen schließt drei Läden nach Tabakverkauf an Minderjährige

Drei Geschäfte in der Göttinger Innenstadt wurden geschlossen, nachdem sie wiederholt Tabakwaren an Minderjährige verkauft hatten. Die Stadtbehörden griffen auf Grundlage des Handelsrechts ein und verwiesen auf die Verstöße der Betreiber gegen die Jugendschutzbestimmungen. Die Räumlichkeiten wurden mit amtlichen Siegeln versehen, um weitere Verstöße zu verhindern.

Betroffen sind zwei Filialen von Smoke & Sweets – eine in der Weender Straße 79, betrieben von Christian R., sowie eine weitere in der Groner Straße 53, geführt von Aykut K. Das dritte Geschäft, Star Vapes in der Groner-Tor-Straße 29, gehört Ozan K. Alle drei hatten mehrfach Tabakprodukte an minderjährige Kundschaft verkauft.

Trotz vorheriger rechtlicher Verwarnungen setzten die Betreiber ihre Gesetzesverstöße fort. Aufgrund der anhaltenden Zuwiderhandlungen erklärte die Stadt sie nach Handelsrecht für unzuverlässig. In der Folge wurden die Handelsaktivitäten an allen drei Standorten untersagt und die Räumlichkeiten offiziell versiegelt. Das Brechen dieser Siegel stellt nun eine Straftat dar. Wer dabei erwischt wird, muss mit der sofortigen erneuten Versiegelung des Objekts sowie einem Zwangsgeld in Höhe von 10.000 Euro rechnen. Die Stadt betonte, dass der Verkauf von Tabak an Minderjährige deren Gesundheit gefährde und gegen verfassungsrechtlich geschützte Jugendschutzvorschriften verstoße.

Bürgerinnen und Bürger können sich über solche Vollstreckungsmaßnahmen über die offiziellen Telegram- und Notify-Kanäle Göttingens informieren. Für allgemeine Anfragen bietet die Stadt zudem den digitalen Ratgeber Verwalti für schnelle und unkomplizierte Auskünfte an.

Die Schließung dieser Geschäfte folgt einem klaren Muster der Nichteinhaltung von Jugendschutzgesetzen. Die Stadt hat deutlich gemacht, dass wiederholte Verstöße zu strengen Sanktionen führen, darunter Handelsverbote und finanzielle Konsequenzen. Die Behörden überwachen die Situation weiterhin, um sicherzustellen, dass die Siegel unversehrt bleiben.