07 February 2026, 18:39

Gil Ofarim schweigt nach Vergleich im Davidstern-Skandal – 70.000 Euro Kosten

Ein Mann im Anzug und Krawatte sitzt an einem Tisch mit einem Namensschild und Mikrofon und spricht vor dem Senatsjustizausschuss auf dem Kapitols Hill in Washington, D.C. Der Hintergrund ist unscharf.

Das ist, was Gil Ofarims Anwälte ihm vor dem Dschungelcamp rieten - Gil Ofarim schweigt nach Vergleich im Davidstern-Skandal – 70.000 Euro Kosten

Gil Ofarim hat sich nach einem außergerichtlichen Vergleich geweigert, sich zum Davidstern-Skandal zu äußern. Der Fall, der einen Hotelmitarbeiter betraf, wurde nun durch eine finanzielle Einigung und strenge Vertraulichkeitsklauseln beigelegt. Die Anwälte des Sängers bestätigten, dass er sich nicht öffentlich zu dem Vorfall äußern dürfe.

Der Skandal begann, als Ofarim einem Hotelangestellten Antisemitismus vorwarf, nachdem dieser ihn aufforderte, seine Davidstern-Halskette abzulegen. Ein Gericht urteilte später, dass der Vorwurf falsch war, was rechtliche Konsequenzen nach sich zog. Ursprünglich wurde Ofarim verurteilt, dem Mitarbeiter Marco H. 60.000 Euro Schadensersatz zu zahlen.

Hinzu kamen 20.000 Euro an Gerichts- und Anwaltskosten sowie ein Bußgeld in Höhe von 6.000 Euro wegen falscher Anschuldigung. Insgesamt beliefen sich die Kosten des Verfahrens für Ofarim auf rund 70.000 Euro. Seine Anwälte rieten ihm während seiner Teilnahme an Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! zu Stille.

Nun verhindern eine Unterlassungserklärung und eine sogenannte "Gentlemen's Agreement" weitere Äußerungen Ofarims. Alexander Stevens, einer seiner Anwälte, bestätigte die Bedingungen, gab jedoch keine weiteren Details preis.

Die Einigung beendet den Rechtsstreit, wobei Ofarim dem betroffenen Mitarbeiter direkt 20.000 Euro zahlt. Die Vertraulichkeitsvereinbarung stellt sicher, dass keine weiteren öffentlichen Stellungnahmen erfolgen. Der Fall ist damit abgeschlossen, und alle finanziellen Verpflichtungen wurden erfüllt.