Eintracht Braunschweigs Abwehrchef Frenkert fällt bis Dezember 2025 aus
Maximilian SchönlandEintracht Braunschweigs Abwehrchef Frenkert fällt bis Dezember 2025 aus
Eintracht Braunschweigs Abwehrspieler Lukas Frenkert steht nach einem Muskelfaserriss vor einer langen Zwangspause. Die Verletzung ereignete sich beim 1:1 gegen Bielefeld und hinterlässt eine Lücke in der Defensive, die dem Team bereits schwer zu schaffen macht. Seit seinem Ausfall hat die Mannschaft in den letzten Spielen deutlich mehr Gegentore kassiert.
Frenkert, der in Münster geboren wurde und die Hälfte seiner Karriere bei Preußen Münster verbrachte, hatte sich bei Eintracht Braunschweig schnell als Schlüsselspieler etabliert. Der 27-Jährige fand gut ins Team, fühlte sich sichtlich wohl – bis ihn der Rückschlag traf. Seine Genesung steckt noch in den Kinderschuhen, und ein Training mit Ball ist ihm derzeit noch nicht erlaubt.
Der Verteidiger wird das bevorstehende Auswärtsspiel gegen seinen Ex-Klub Preußen Münster verpassen. Sein Fehlen macht sich bemerkbar: In den letzten sechs Partien kassierte Braunschweig 11 Treffer – sieben davon nach seiner Verletzung. Zwar war zunächst kein konkretes Comeback-Datum genannt worden, doch nun steht fest: Frenkert kehrt am 21. Dezember 2025 in der 2.-Bundesliga-Heimpartie gegen den FC Schalke 04 auf den Platz zurück – nach seiner Genesung und dem Abbau einer Gelb-Rot-Sperre. Bleibt er verletzungsfrei, soll er wieder eine feste Größe in der Abwehr werden.
Die Verletzung Frenkerts hat die defensive Stabilität Braunschweigs spürbar gestört, die Zahl der Gegentore stieg seit seinem Ausfall deutlich an. Seine Rückkehr im Dezember 2025 kommt daher zu einem entscheidenden Zeitpunkt, wenn das Team in der Rückrunde wieder mehr Sicherheit in der Abwehr aufbauen will.