Der älteste, der grünste, der erotischste: Extremer Weihnachtsmarkt
Janos PieperDer älteste, der grünste, der erotischste: Extremer Weihnachtsmarkt - Der älteste, der grünste, der erotischste: Extremer Weihnachtsmarkt
Der älteste, der grünste, der erotischste: Extrem-Weihnachtsmärkte
Der älteste, der grünste, der erotischste: Extrem-Weihnachtsmärkte
Der älteste, der grünste, der erotischste: Extrem-Weihnachtsmärkte
- November 2025, 16:46 Uhr
Schlagwörter: Weihnachtsmarkt, Advent, Glühwein, Christkindlesmarkt, Outdoor-Leben, Lifestyle, Wohnen & Garten, Popkultur
Deutschlands Weihnachtsmärkte sind berühmt für ihre langen Traditionen und einzigartigen Attraktionen. Manche glänzen mit riesigen Tannenbäumen oder gewaltigen Pyramiden, andere setzen auf ungewöhnlichere Konzepte. Mit rund 2.500 bis 3.000 größeren Märkten im Land zieht die vorweihnachtliche Saison jedes Jahr Scharen von Besuchern an.
Der älteste nachweislich traditionelle Weihnachtsmarkt ist Dresdens Striezelmarkt, der erstmals 1434 urkundlich erwähnt wurde. Zwar gab es in Wien bereits 1296 einen Dezembermarkt, doch Dresdens Fest gilt als frühester belegbarer Vorläufer der heutigen Weihnachtsmärkte.
Doch nicht alle Märkte halten sich an die klassische Linie. Hamburgs St.-Pauli-Weihnachtsmarkt, mitten im Rotlichtviertel gelegen, tauscht Wintermäntel gegen Dessous und Tangas. Besucher können hier erotische Bühnenshows erleben – ein eher ungewöhnliches Festtagsangebot. Auch Nachhaltigkeit spielt auf manchen Märkten eine Rolle: In Essen gibt es das Essen auf Porzellantellern, Pommes frites werden in Papiersäckchen serviert. So wird Müll vermieden, ohne dass die vorweihnachtliche Stimmung leidet.
Von historischen Wurzeln bis zu skurrilen modernen Varianten – Deutschlands Weihnachtsmärkte bieten für jeden Geschmack etwas. Während Dresdens Striezelmarkt den Titel des ältesten trägt, bricht der erotisch geprägte St.-Pauli-Markt mit allen Konventionen. Mit Tausenden Märkten im ganzen Land feiert Deutschland die Vorweihnachtszeit auf vielfältige Weise.