Braunschweig plant radikale Umgestaltung des Viertels Großer Hof bis 2025
Janos PieperBraunschweig plant radikale Umgestaltung des Viertels Großer Hof bis 2025
Braunschweig plant radikale Umgestaltung des Viertels Großer Hof
Die Stadtverwaltung Braunschweig hat eine Initiative gestartet, um ein Integriertes Städtisches Entwicklungskonzept (ISEK) für das Gebiet zu erarbeiten. Mit dem Vorhaben hofft die Kommune, Fördergelder aus dem bundesweiten Städtebauförderprogramm zu akquirieren, um das Innenstadtareal in ein lebendigeres und attraktiveres Viertel zu verwandeln.
Den Anstoß für die Fördermittelbewerbung gab das Referat für Stadtentwicklung und Wohnen in Braunschweig. Gemeinsam mit dem Niedersächsischen Ministerium für Inneres, Bauen und Integration will die Stadt das ISEK in das Bundesprogramm einbinden – ein entscheidender Schritt, um finanzielle Unterstützung für das Projekt zu sichern.
Die Pläne für den Großen Hof sehen ein autoreduziertes Quartier mit neuem Wohnraum vor. Geplant sind zudem ein Quartiersgarage, Galerie- und Atelierflächen, Veranstaltungsorte sowie eine Kita. Ziel ist es, einen gemischten Nutzungsraum zu schaffen, der sowohl Anwohnern als auch Besuchern zugutekommt. Um die Bürgerbeteiligung zu stärken, hat die Stadt eine Informationsveranstaltung organisiert. Interessierte können ihre Ideen und Anregungen am Mittwoch, den 28. Januar, um 18:00 Uhr in der Großen Halle des städtischen Gebäudes in der Reichstraße 3 einbringen.
Das ISEK bildet die Grundlage für Braunschweigs Antrag auf Städtebauförderung. Bei Erfolg könnte das Projekt den Großen Hof zu einem modernen, gemeinwohlorientierten Viertel umgestalten. Die Stadt lädt nun alle Bürger ein, die finalen Pläne mitzugestalten.