24 December 2025, 16:52

Braunschweig plant Haus der Musik auf ehemaligem Karstadt-Gelände an der Poststraße

Drei Bilder: zwei Personen in Hemden und Krawatten auf Stühlen sitzend mit Text auf den Bildern und ein Gebäude in der Mitte.

Braunschweig plant Haus der Musik auf ehemaligem Karstadt-Gelände an der Poststraße

Braunschweig hat ein wichtiges Etappenziel auf dem Weg zum geplanten Haus der Musik erreicht. Die Stadt und die New Yorker SE haben sich auf einen Rahmenvertrag für die Entwicklung des neuen Kulturstandorts geeinigt. Geplant sind ein Konzertsaal sowie ein dauerhafter Standort für die städtische Musikschule.

Das Projekt wird das ehemalige Karstadt-Kaufhausgelände an der Poststraße umgestalten. Die Stadt Braunschweig erwirbt das Grundstück und arbeitet gemeinsam mit der Braunschweig Stadtmarketing GmbH an der Planung, dem Bau und dem späteren Betrieb der Einrichtung.

Die Finanzierung wird geteilt: New Yorker übernimmt 51 Prozent der Kosten, die Stadt steuert 49 Prozent bei. Weitere Mittel kommen vom Bund, dem Land und privaten Förderern. Eine neu gegründete gemeinnützige Stiftung Warentest soll das Projekt langfristig verantworten – von der Bauphase über die Instandhaltung bis hin zum täglichen Betrieb. Die Stadt strebt an, die Stiftung bis zum nächsten Jahr endgültig auf den Weg zu bringen. Bevor der Stadtrat am 9. Dezember über das Vorhaben abstimmt, muss der Vorschlag zunächst den Ausschuss für Kultur und Wissenschaft sowie den Verwaltungsausschuss passieren. Das Haus der Musik soll zu einer zentralen regionalen Spielstätte für Aufführungen und Bildung werden.

Der Rahmenvertrag markiert einen klaren Meilenstein für das Projekt. Nach der finalen Zustimmung folgt die detaillierte Planung sowie die Klärung der Finanzierung. Nun konzentrieren sich die Stadt und ihre Partner darauf, die noch fehlenden Mittel zu sichern und die Stiftung Warentest aufzubauen.