31 December 2025, 18:51

Bischof Meier ruft 2026 zu Mut und Tatkraft gegen Extremismus auf

Säulen auf der rechten Seite mit christlichen Symbolen und Fliesen unten.

Bischof Dominicus fordert Engagement für Demokratie - Bischof Meier ruft 2026 zu Mut und Tatkraft gegen Extremismus auf

Zu Beginn des Jahres 2026 hat Dominicus Meier, der katholische Bischof von Osnabrück, die Menschen aufgerufen, sich weder in der Gesellschaft noch in der Kirche mit Resignation abzufinden. Seine Botschaft folgt auf den Abschluss des Heiligen Jahres 2025, das unter dem Motto „Pilger der Hoffnung“ stand – ein Aufruf zu aktivem Engagement und friedlichem Dialog.

Das Heilige Jahr 2025, das unter dem Leitwort „Pilger der Hoffnung“ stand, betonte Werte wie Verständigung, Gewaltfreiheit und Respekt vor unterschiedlichen Überzeugungen. Wer sich diesem Thema verschrieb, wurde ermutigt, Extremismus abzulehnen, demokratische Grundsätze zu verteidigen und sich für eine gerechtere Gesellschaft einzusetzen.

Bischof Meier, der im September 2024 sein Amt antrat, fordert nun zum Jahresbeginn Mut und konkrete Taten gegen Extremismus. Sein Appell kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Kirche vom Jahr der Besinnung in eine Phase übergeht, die von ihren Gläubigen mehr Einsatz verlangt. Das Konzept der „Pilger der Hoffnung“ geht dabei über den Glauben hinaus: Es fördert Freiheit, kulturellen Austausch und das Bekenntnis zu friedlichen Lösungen. Meier unterstreicht in seiner jüngsten Stellungnahme, dass Hoffnung in Tatkraft und Widerstand gegen Spaltung umgemünzt werden müsse.

Der Aufruf des Bischofs markiert den Übergang von der Reflexion zur Tat nach dem Heiligen Jahr. Sein Fokus auf die Bekämpfung von Extremismus und die Stärkung demokratischer Werte weist der Kirche eine klare Rolle für das Jahr 2026 zu. Die Botschaft macht deutlich: Gefragt ist nicht passives Hinnehmen gesellschaftlicher Herausforderungen, sondern anhaltendes Engagement.