„Bäckereiräuber“ von Göttingen: Messerangriffe und eine rätselhafte Verbindung zu altem Fall
Maximilian Schönland„Bäckereiräuber“ von Göttingen: Messerangriffe und eine rätselhafte Verbindung zu altem Fall
Ein 40-jähriger Mann aus dem Landkreis Northeim sitzt wegen einer Serie bewaffneter Bäckereiüberfälle in Göttingen in Untersuchungshaft. Der als mutmaßlicher "Bäckereiräuber" bekannte Beschuldigte wurde am 7. Januar 2026 einem Haftrichter vorgeführt und muss sich wegen mehrfachen schweren Raubes verantworten. Die Behörden handelten zügig, da Fluchtgefahr und die Möglichkeit weiterer Straftaten bestanden.
Der Verdächtige war nach einer Reihe von Messerangriffen auf Bäckereien in Göttingen festgenommen worden. Die Taten begannen am 30. Dezember 2025; die Ermittler erkannten bei jedem Vorfall ein deutliches Muster. Der Fall nahm eine weitere Wendung, als die Behörden eine mögliche Verbindung zu einem früheren Raubüberfall in der Reinhäuser Landstraße im Februar 2025 prüften.
Während der Verhandlung am 7. Januar 2026 ordnete der Richter die Untersuchungshaft an. Diese Entscheidung folgte auf die Argumentation der Staatsanwaltschaft, der zufolge von dem Mann eine erhebliche Wiederholungs- und Fluchtgefahr ausging. Zwar laufen die Ermittlungen zu seiner Beteiligung am früheren Überfall noch, doch die Ähnlichkeiten in der Vorgehensweise – insbesondere der Einsatz eines Messers und die Zielwahl von Bäckereien – haben die Verdachtsmomente verdichtet. Die Polizei sammelt weiterhin Beweise, um zu klären, ob er für die Tat im Februar 2025 verantwortlich ist. Der Mann bleibt bis auf Weiteres in Haft.
Der Beschuldigte befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft, während die Ermittler die Beweislage aufbauen. Bei einer Verurteilung drohen ihm schwere Strafen wegen des Vorwurfs des schweren Raubes. Die Untersuchungen zu seiner möglichen Rolle bei dem früheren Vorfall laufen noch.