28 January 2026, 18:56

Anikó Glogowski-Merten leitet nun die Landeszentrale für politische Bildung in Niedersachsen

Ein detailliertes altes Saxony-Karte auf einem schwarzen Hintergrund, das Provinzen, Städte und geografische Merkmale mit begleitendem Text zeigt.

Anikó Glogowski-Merten leitet nun die Landeszentrale für politische Bildung in Niedersachsen

Anikó Glogowski-Merten wurde zur neuen Direktorin der Niedersächsischen Landeszentrale für politische Bildung ernannt. Die 2017 gegründete Behörde setzt sich für die Förderung demokratischen Engagements und politischer Bewusstseinsbildung in der Region ein. Sie übernimmt das Amt von ihrer Vorgängerin Ulrike Engler.

Geboren 1982 in Braunschweig, studierte Glogowski-Merten Kunst und Erziehungswissenschaften, bevor sie einen Master of Arts erwarb. Ihre Laufbahn in der politischen und öffentlichen Bildung begann bereits früher: Von 2016 bis 2021 arbeitete sie als Forum-Leiterin bei der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit.

Zwischen 2021 und 2025 war sie als Abgeordnete des Deutschen Bundestags für die Freie Demokratische Partei (FDP) tätig. Die Landeszentrale, die sie nun leitet, ist eine nichtrechtsfähige öffentliche Einrichtung unter der Aufsicht des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur. Ihre strategische Ausrichtung und der Haushalt werden unter Einbeziehung eines Fachbeirats gestaltet.

Die Institution wurde ins Leben gerufen, um das öffentliche Interesse an Demokratie zu wecken und das politische Verständnis zu stärken. Glogowski-Mertens Hintergrund in der Bildung und ihre politische Erfahrung passen gut zur Kernaufgabe der Behörde.

Die Ernennung markiert einen neuen Abschnitt für die Landeszentrale, die ihre Arbeit unter der Trägerschaft des Wissenschafts- und Kulturministeriums fortsetzt. Von Glogowski-Mertens bisherigen Tätigkeiten in der politischen und zivilgesellschaftlichen Bildung werden wichtige Impulse für künftige Projekte erwartet. Die Behörde bleibt darauf fokussiert, demokratische Werte und politische Bildung in Niedersachsen zu fördern.