17 March 2026, 00:47

Zwölf Kommunen wollen sich der neuen Großleitstelle Südniedersachsen anschließen

Ein Rettungswagen steht vor einem Gebäude mit einer Tafel, umgeben von Bäumen und Pflanzen.

Zwölf Kommunen wollen sich der neuen Großleitstelle Südniedersachsen anschließen

Zwölf weitere Kommunen in Niedersachsen haben nun Interesse bekundet, sich einem gemeinsamen Notruf- und Leitstellensystem anzuschließen. Der Schritt folgt Plänen, die Leitstellen in Göttingen und Northeim zu einer effizienteren, gemeinsamen Einrichtung zusammenzuführen. Bereits 2023 hatten Verantwortliche damit begonnen, eine engere Zusammenarbeit zu prüfen, um die regionale Notfallversorgung zu verbessern.

Das Vorhaben unter dem Namen Großleitstelle Südniedersachsen sieht vor, die Regionale Leitstelle der Stadt Göttingen mit der Notrufleitstelle Northeim zu vereinen. Eine externe Fachprüfung hatte dabei Vorteile in Personalfragen, technischer Ausstattung und der allgemeinen Einsatzfähigkeit aufgezeigt.

Bei einer Informationsveranstaltung am 11. Februar 2026 wurde der Plan lokalen Politikern, Verwaltungsvertretern, Feuerwehrkräften und Rettungsdiensten vorgestellt. Bevor es weitergeht, muss das Projekt jedoch noch die Zustimmung der Kreistage von Göttingen und Northeim sowie des Göttinger Stadtrats erhalten.

Nach einer Genehmigung soll ein vorläufiger Kooperationsvertrag den schrittweisen Zusammenschluss der beiden Leitstellen ermöglichen. Die vollständige Integration wird voraussichtlich etwa 18 Monate in Anspruch nehmen, um rechtliche, technische und organisatorische Hürden zu bewältigen. Langfristig ist geplant, die neue Leitstelle als Anstalt des öffentlichen Rechts zu betreiben.

Die fusionierte Leitstelle soll die Notfallinfrastruktur in der gesamten Region stärken. Durch die Bündelung von Ressourcen strebt das Projekt eine höhere Effizienz und Kostensenkungen an. Die endgültige Entscheidung liegt nun bei den beteiligten kommunalen Gremien.

AKTUALISIERUNG

Historischer Kontext Enthüllt Effizienzgewinne 2023

Die 2023-Feasibility-Checks haben konkrete Vorteile für die Zusammenlegung der Notdienste identifiziert. Die wichtigsten Erkenntnisse waren:

  • Vermeidung von doppelter Arbeit durch gemeinsame Ressourcen
  • Bessere Koordination von parallelen Notrufen
  • Verbesserte Resilienz gegenüber Personalengpässen durch flexible Personaleinsatzmodelle