08 May 2026, 22:19

Wie der Menstruationszyklus die Leistung von Spitzensportlerinnen beeinflusst

Titelbild eines Buches mit dem Titel "Neue Studien im Leichtathletik September 1987" mit zwei Personen auf dem Cover.

Wie der Menstruationszyklus die Leistung von Spitzensportlerinnen beeinflusst

Neues Forschungsprojekt untersucht Einfluss des Menstruationszyklus auf Spitzensportlerinnen

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Ein neues Forschungsvorhaben erforscht, wie sich der Menstruationszyklus auf Athletinnen im Leistungssport auswirkt. Unter der Leitung der Universität Freiburg zielt die Studie darauf ab, Trainingsmethoden und die langfristige Gesundheit von Frauen im Wettkampfsport zu verbessern. Das Projekt wird vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft mit rund 1,6 Millionen Euro gefördert.

Das Vorhaben mit dem Namen „Athletin-D“ vereint Expertinnen und Experten der Universitäten Freiburg, Bochum, Wuppertal sowie der Technischen Universität München. Das Team um Jana Strahler in Freiburg konzentriert sich dabei auf hormonelle Veränderungen, Stresslevel, Lebensstilfaktoren und psychische Gesundheit, um deren Auswirkungen auf Leistung und Regeneration zu verstehen.

Die Forscherinnen und Forscher arbeiten eng mit Athletinnen, Trainerinnen, Trainern und Spitzensportverbänden zusammen, um sicherzustellen, dass die Erkenntnisse direkt in praktische Trainingsanpassungen umgesetzt werden können. Ziel ist es, ein digitales System für individualisiertes Training und Gesundheitsmanagement auf Basis der Studienergebnisse zu entwickeln.

Das auf vier Jahre angelegte Projekt wird geschlechtsspezifische Unterschiede untersuchen – insbesondere, wie der Menstruationszyklus die sportliche Leistung beeinflusst. Durch die Analyse dieser Faktoren hofft das Konsortium, maßgeschneiderte Ansätze zu entwickeln, die Spitzensportlerinnen gezielter unterstützen.

Die Ergebnisse der Studie könnten zu besseren Trainingsprogrammen und einem verbesserten Gesundheitsschutz für Athletinnen führen. Mit einer Förderung von 1,6 Millionen Euro wird das Konsortium in den kommenden vier Jahren daran arbeiten, Forschung in konkrete Strategien umzusetzen. Die Erkenntnisse könnten zudem künftige Richtlinien im Frauen-Leistungssport prägen.

Quelle