Weesen in der Südheide wird mit EU-Millionen zum Energie-Vorreiter für Klimaschutz
Weesen in der Südheide wird mit EU-Millionen zum Energie-Vorreiter für Klimaschutz
Dorf Weesen in der Südheide erhält Energie-Modernisierung mit über einer Million Euro EU-Förderung
Das Dorf Weesen in der Südheide steht vor einem bedeutenden energetischen Aufschwung: Mit mehr als einer Million Euro aus EU-Mitteln sollen das örtliche Gemeinschaftszentrum und das Feuerwehrhaus zu einem Vorbild für klimafreundliche Effizienz umgebaut werden. Dadurch sollen die Emissionen drastisch gesenkt und der Energieverbrauch um 94 Prozent reduziert werden.
Die Landesregierung Niedersachsens unterstützt die Sanierung über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Ministerin Melanie Walter betonte die Bedeutung des Projekts und bezeichnete das Zentrum sowie die Feuerwehr als unverzichtbare Säulen des ländlichen Lebens. Sie fördern nicht nur lokale Vereine und den Rettungsdienst, sondern tragen auch zu den Klimazielen bei.
Zu den geplanten Maßnahmen gehören eine Wärmepumpe und Solaranlagen, die das Gebäude künftig mit erneuerbarer Energie versorgen sollen. Nach Abschluss der Arbeiten werden die jährlichen CO₂-Emissionen um 32 Tonnen sinken. Die aktuelle Förderung ergänzt einen früheren Zuschuss aus der Richtlinie Integrierte Ländliche Entwicklung (ZILE 2023) – damit steigt das Gesamtinvestitionsvolumen auf über 2,2 Millionen Euro.
Bürgermeisterin Katharina Ebeling begrüßte die Nachricht als wichtigen Schritt in einem lange geplanten Bauvorhaben. Das Projekt dient zudem als Vorbild: Seit 2020 haben bereits 47 Gemeinden in Niedersachsen ähnliche EU-Mittel für energetische Sanierungen erhalten.
Das modernisierte Gebäude wird nahezu vollständig mit erneuerbaren Energien betrieben und reduziert so seinen ökologischen Fußabdruck deutlich. Da die Finanzierung nun gesichert ist, können die Bauarbeiten für eine Einrichtung beginnen, die sowohl der Gemeinschaft als auch dem Klimaschutz dient.
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