Vier Bewerber kämpfen um SPD-Nominierung für Oldenburgs OB-Nachfolge
Maximilian SchönlandVier Bewerber kämpfen um SPD-Nominierung für Oldenburgs OB-Nachfolge
Der Wettlauf um die Nachfolge von Oldenburgs langjährigem Oberbürgermeister Jürgen Krogmann nimmt an Fahrt auf. Vier Kandidaten bewerben sich nun um die SPD-Nominierung im nördlichen Stadtwahlkreis vor der Landtagswahl im Januar 2018. Der interne Auswahlprozess ist dabei spannender geworden als die eigentliche Wahl.
Zu den Bewerbern zählen Nicole Piechotta (29) und Angela Holz (37), beide stellvertretende Parteivorsitzende und Stadträtinnen. Sie setzen sich für eine Mitgliederabstimmung zur Entscheidung über die Kandidatur ein. Hanna Naber (45), Geschäftsführerin bei der AWO Weser-Ems, gilt als Favoritin der höheren Parteiebene.
Hilbert Schoe (53), Vorsitzender eines Handels- und Gewerbeverbands, stieg als Letzter in den Wettbewerb ein und wird als Außenseiter gehandelt. Unterdessen bleibt Ulf Prange (41) im südlichen Stadtwahlkreis ohne Gegenkandidaten für seine erneute Nominierung.
Die endgültige Entscheidung fällt auf einer Mitgliederversammlung am 9. März. Beobachter erwarten, dass sich das Rennen auf Naber und Piechotta zuspitzen wird.
Die Wahl der SPD wird die Kampagne der Partei im nördlichen Wahlkreis für die anstehende Landtagswahl prägen. Das Ergebnis am 9. März entscheidet, wer Jürgen Krogmann nachfolgt, der den Sitz seit 2008 innehat.






