Verdi ruft zu bundesweiten Warnstreiks bei Ikea auf
Die Gewerkschaft Verdi hat für diesen Freitag zu Warnstreiks in Ikea-Filialen in ganz Deutschland aufgerufen. Die Aktion ist Teil der Forderungen nach höheren Löhnen für Einzelhandelsbeschäftigte, wobei Verdi auf die starke finanzielle Lage des Unternehmens verweist. Mehr als die Hälfte der deutschen Ikea-Standorte könnte betroffen sein.
Bereits am Mittwoch hatten sich über 600 Beschäftigte aus dem Einzel- und Großhandel in Niedersachsen und Bremen an Warnstreiks beteiligt. Erstmals schlossen sich dabei auch Mitarbeiter von C&A, Connox und Kind Hörgeräte den Protesten an. Verdi rief alle sieben Ikea-Niederlassungen in der Region zur Teilnahme an der Arbeitsniederlegung auf.
Am Freitag werden sich die Beschäftigten der beiden Ikea-Filialen im Raum Hannover am Standort ExpoPark versammeln. Weitere Proteste sind in Städten wie Oldenburg und Braunschweig geplant. Die Gewerkschaft kritisierte zudem die kürzlich bekannt gegebenen Stellenstreichungen bei Ikea.
Ziel der Streiks ist es, Druck auf die Arbeitgeber auszuüben, um den Lohnforderungen nachzukommen. Bei der erwarteten breiten Beteiligung könnten die Aktionen den Betrieb in vielen Ikea-Filialen beeinträchtigen. Verdi bleibt entschlossen in seiner Forderung nach besseren Löhnen und Arbeitsplatzsicherheit für Beschäftigte im Einzelhandel.






