14 January 2026, 14:40

Tödlicher Angriff: Mann stirbt nach Kampf mit eigenem American Bulldog

Eine Buchseite mit verschiedenen Hunderassen, darunter ein Jagdhund, mit begleitendem Text.

Bulldogge tötet Besitzer - Landkreis: Hund war vorher nicht bekannt - Tödlicher Angriff: Mann stirbt nach Kampf mit eigenem American Bulldog

Mann stirbt nach Angriff durch eigenen American Bulldog in Lohne-Brockdorf

Letzten Donnerstag wurde ein 33-jähriger Mann im Lohner Stadtteil Brockdorf tot aufgefunden, nachdem er von seinem eigenen American Bulldog tödlich verletzt worden war. Der Hund wurde neben der Leiche in einem Straßengraben entdeckt, wo er den Körper bewachte und sich den hinzugekommenen Polizeibeamten sowie Rettungskräften gegenüber aggressiv verhielt. Die Behörden haben das Tier seitdem sichergestellt, während die Ermittlungen andauern.

Der Vorfall ereignete sich in einer abgelegenen Gegend mit wenig Verkehr, und bisher haben sich keine Zeugen gemeldet. Die Polizei bestätigte, dass das Opfer – ein 45-jähriger Mann mit Vorstrafen wegen Tierquälerei und Gewalt – in einen körperlichen Kampf mit dem Hund verwickelt gewesen war. Eine spätere Obduktion ergab schwere Gesichtsverletzungen, die auf einen längeren Angriff hindeuten.

Der Bulldog hatte keine dokumentierten Vorfälle von Aggression gegenüber Menschen, obwohl er im November 2023 eine Katze angegriffen hatte. Dieser frühere Zwischenfall führte jedoch nicht dazu, dass die Behörden den Hund als gefährlich einstuften. Vor dem tödlichen Angriff lagen dem Landkreis keine Meldungen über Bisse oder gewalttätiges Verhalten gegenüber Menschen vor.

Das weitere Schicksal des Hundes hängt nun von einer Wesensprüfung ab. Besteht er diese, könnte er unter Auflagen in ein neues Zuhause vermittelt werden. Fällt er durch, drohen Verhaltensschulungen oder eine Euthanasie.

Die Polizei ermittelt weiterhin, was den Angriff ausgelöst haben könnte. Der Hund befindet sich derzeit in einem Tierheim, während die Bewertungen laufen. Der Fall wirft Fragen auf, wie Vorfälle mit Haustieren künftig besser überwacht und behandelt werden sollten.