08 May 2026, 20:18

THEAS-Theaterschule bekommt neue künstlerische Leitung ab August 2023

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THEAS-Theaterschule bekommt neue künstlerische Leitung ab August 2023

Die THEAS-Theaterschule gibt Wechsel an der Spitze bekannt: Claudia Timpner scheidet nach einer Phase des Wachstums aus ihrer Führungsposition aus. Ab dem 1. August 2023 übernimmt Kornelia Eng-Huniar, langjähriges Mitglied und ausgebildete Opernsängerin, die künstlerische Leitung. Der Wechsel leitet ein neues Kapitel für die Einrichtung ein, die jährlich Hunderte von Teilnehmenden und Tausende Zuschauer:innen erreicht.

Claudia Timpner hatte die künstlerische Leitung 2022 übernommen und die Schule während der Pandemie durch Herausforderungen gesteuert, während sie gleichzeitig den kulturellen Einfluss von THEAS ausbaute. Unter ihrer Führung bringt die Schule heute 60 bis 70 Aufführungen pro Jahr auf die Bühne und zieht damit etwa 3.500 Zuschauer:innen an. Trotz finanzieller Stabilität ist die Institution weiterhin auf Sponsoren und Fördergelder angewiesen, die etwa ein Drittel des Budgets decken.

THEAS bietet 20 Kurse für rund 300 Teilnehmende aller Altersgruppen an, mit einem starken Fokus auf soziale Inklusion. Besonders gewachsen sind die Programme für Kinder und Jugendliche, begleitet von Bemühungen, die Aufführungen zugänglicher zu gestalten.

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Kornelia Eng-Huniar, die 2011 zu THEAS stieß, unterstützte Timpner in den vergangenen drei Jahren in administrativen Funktionen. Als erfahrene Künstlerin mit internationalen Auftritten in Europa wird sie ihr Regiedebüt mit einer Neuinszenierung von Bitte (Nicht) Einsteigen geben. Diese Produktion wird mit Audiodeskription ausgestattet, um sehbehinderten Zuschauer:innen den Zugang zu ermöglichen.

Timpner verlässt ihre Führungsrolle, um sich wieder vermehrt ihrer kreativen Arbeit zu widmen, bleibt der Schule jedoch als Performerin verbunden. Eng-Huniars Berufung bringt frischen Schwung in die THEAS und knüpft an Timpners Bemühungen an, die künstlerische und gesellschaftliche Wirkung der Einrichtung zu stärken. Die Institution bleibt weiterhin auf Inklusion und Barrierefreiheit fokussiert – bei gleichbleibendem Jahresprogramm aus Kursen und Aufführungen.

Quelle