Symrise von US-Behörden freigesprochen: Keine Beweise für Kartellabsprachen in der Duftstoffbranche

Janos Pieper
Janos Pieper
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Eine Frau hält ein Glas Fleur de Mousse Duftwasser in der Hand, mit Text auf einem Plakat von Alphonse Mucha.Janos Pieper

Symrise: US-Behörden stellen Kartellfall ein - Symrise von US-Behörden freigesprochen: Keine Beweise für Kartellabsprachen in der Duftstoffbranche

Symrise, weltweiter Marktführer in der Herstellung von Duft- und Aromastoffen, von US-Behörden von Vorwürfen freigesprochen

Die Symrise AG, ein globaler Zulieferer für führende Marken in den Bereichen Parfüm, Kosmetik, Lebensmittel und Getränke, ist von den US-amerikanischen Behörden von dem Vorwurf wettbewerbswidrigen Verhaltens in der Duftstoffbranche entlastet worden. Das US-Justizministerium hat die Ermittlungen ohne den Nachweis rechtswidriger Praktiken eingestellt.

Die Kartelluntersuchung war 2023 eingeleitet worden und richtete sich gegen mögliche Preisabsprachen unter Duftstoffherstellern. Im Jahr 2024 durchsuchte die Europäische Kommission im Rahmen der laufenden Ermittlungen auch den Hauptsitz von Symrise in Holzminden. Während die USA und Großbritannien ihre Verfahren eingestellt haben, läuft die EU-Untersuchung weiterhin.

Symrise begrüßte die Entscheidung der US-Behörden und betonte erneut, dass das Unternehmen nicht in illegale Absprachen mit Wettbewerbern verwickelt gewesen sei. Der im DAX notierte Konzern beschäftigt rund 12.700 Mitarbeiter und ist in 150 Ländern aktiv. Im Jahr 2024 erzielte Symrise einen Umsatz von knapp fünf Milliarden Euro.

Drei Wettbewerber von Symrise waren zuvor von der EU-Kommission unter dem Verdacht möglicher Kartellabsprachen in der Duftstoffbranche ins Visier genommen worden. Das US-Justizministerium fand jedoch keine Anhaltspunkte für eine Strafverfolgung gegen Symrise selbst.

Mit der Einstellung des US-Verfahrens entfällt für Symrise eine rechtliche Unsicherheit, doch die Ermittlungen der Europäischen Kommission dauern an. Das Unternehmen bestreitet weiterhin jegliches Fehlverhalten und bleibt ein zentraler Akteur auf dem globalen Markt für Duft- und Aromastoffe. Mit Aktivitäten in 150 Ländern laufen die Geschäftsoperationen unverändert weiter – unbeeindruckt von der US-Entscheidung.

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