04 March 2026, 10:48

SVG Lüneburg krönt sich erstmals mit dramatischem 3:2 gegen Friedrichshafen

Eine Gruppe von Frauen spielt Volleyball auf einem Feld mit einem Netz, Zuschauern auf einer Treppe im Hintergrund und einer Wandbanner, das einen Adler und Text zeigt, der den Sieg der Frauen-Volleyballmannschaft bei der Landesmeisterschaft feiert.

Erledigt: Lüneburg holt ersten Titel in Vereinsgeschichte - SVG Lüneburg krönt sich erstmals mit dramatischem 3:2 gegen Friedrichshafen

SVG Lüneburg holt erstmals den Zoi-DVV-Pokal nach dramatischem 3:2 gegen VfB Friedrichshafen

Die SVG Lüneburg hat mit einem packenden 3:2-Sieg über den VfB Friedrichshafen erstmals in ihrer Vereinsgeschichte den Zoi-DVV-Pokal gewonnen. Der Triumph ist ein historischer Moment für den Klub, der in den drei vorherigen Finalbegegnungen jeweils gegen denselben Gegner verloren hatte. Spieler und Fans feierten den Erfolg begeistert – ein gebührender Abschluss einer Saison, in der das Team bemerkenswerte Fortschritte gemacht hat.

Das Finale fand am 28. Februar 2026 in Mannheim statt, wohin die leidenschaftlichen Anhänger Lüneburgs – bekannt als der "Lüne-Block" – mit einem Sonderzug angereist waren, um ihre Mannschaft lautstark zu unterstützen. Nach einem hart umkämpften Spiel drehte das Team die bisherige Negativserie gegen Friedrichshafen und setzte sich mit 3:2 durch. Mannschaftskapitän Jesse Elser hob unter Jubel den Pokal in die Höhe und tanzte später mit ihm vor seinen Teamkollegen.

Cheftrainer Stefan Hübner, der die Mannschaft zum Sieg führte, feierte nach dem entscheidenden Punkt auf dem Feld. Nun will er diesen Erfolg nutzen, um Lüneburg in Zukunft zu einem noch stärkeren Konkurrenten zu machen. Die Entwicklung des Teams in dieser Saison war deutlich: durch kluges Scouting, eine eingespielte Mannschaftschemie und die Fähigkeit, Rückschläge zu überwinden. Elser führte den Erfolg nicht auf einen einzelnen Sieg zurück, sondern auf monatelange harte Arbeit seit August.

Ausblick: Bundesliga und CEV Cup im Fokus Schon am kommenden Mittwoch trifft Lüneburg im CEV Cup auf Alterna SPVB Poitiers, bevor es am nächsten Samstag in der Bundesliga gegen die FT 1844 Freiburg geht. Auf der Rückfahrt im Teambus wollen die Spieler ihren Triumph mit einer Flasche Crémant gebührend feiern. Besonders motiviert ist die Mannschaft von dem Gedanken an Revanche gegen die Berlin Volleys – die sie im letzten Saisonfinale noch glatt mit 0:3 besiegten. Mit dem aktuellen Schwung hofft das Team, diese Dynamik in die anstehenden Herausforderungen mitzunehmen.

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Der Pokalsieg markiert einen Wendepunkt für die SVG Lüneburg und beendet Jahre des knappen Scheiterns gegen Friedrichshafen. Jetzt gilt es, diese Leistung in den nationalen und europäischen Wettbewerben zu bestätigen. Die nächsten Spiele werden zeigen, ob der aktuelle Erfolg in weitere Triumphe dieser Saison umgemünzt werden kann.