Susan Link erhält Dürener Papiermacher-Orden für Humor und Engagement
Janos PieperSusan Link erhält Dürener Papiermacher-Orden für Humor und Engagement
Fernsehmoderatorin Susan Link mit der Dürener Papiermacher-Orden ausgezeichnet
Die Fernsehmoderatorin Susan Link ist mit dem Dürener Papiermacher-Orden geehrt worden, einer einzigartigen Auszeichnung für Humor und gesellschaftliches Engagement. Die Verleihung fand am 7. Februar 2026 im Rahmen eines Kostümballs im Haus der Stadt statt. Link ist damit die siebte Preisträgerin – und erst die zweite Frau, die diese Ehre erhält.
Vor der offiziellen Übergabe trug sich Link in das Goldene Buch der Stadt Düren ein, empfangen von Bürgermeister Frank Peter Ullrich. Dieser lobte ihre Energie, ihre echte Verbundenheit mit der Stadt und ihre Fähigkeit, Leichtigkeit mit inhaltstiefen Gesprächen zu verbinden.
Die feierliche Zeremonie war Teil einer Veranstaltung der KG Närrische Nord Dürener. deren Präsident Lothar Claßen Link als "fröhlichen Weckruf für die Nation" bezeichnete. Er hob ihren scharfen Witz, ihre Neugier und ihren präzisen Sprachgebrauch hervor.
WDR-Moderatorin Jennifer Jeromin würdigte in einer Rede Links Authentizität und Herzlichkeit. Besonders betonte sie, wie mühelos die Moderatorin in ihren Sendungen Gäste für sich gewinnt. Link kündigte an, das Preisgeld von 2.500 Euro an Gut Feismann zu spenden – ein Kinderhospiz im Münsterland, das tiergestützte Therapien anbietet.
Zu den bisherigen Trägern des Ordens zählen der ehemalige Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma, Starkoch Johann Lafer, Karnevalsfigur Hans Süper, Sänger Heino, Entertainer Hape Kerkeling und Moderatorin Bettina Böttinger. Düren bleibt die einzige deutsche Stadt, die eine solche Auszeichnung für humorvolle und gesellschaftliche Verdienste vergibt.
Der Dürener Papiermacher-Orden bleibt eine Besonderheit – eine Hommage an Persönlichkeiten, die Humor mit gesellschaftlicher Wirkung verbinden. Links Spende für ein Kinderhospiz zeigt, wie praktisch diese Ehre wirken kann. Ihr Name reiht sich nun in die Liste der wenigen bisherigen Preisträger ein und geht in die Stadtgeschichte Dürens ein.






