Stark Defence präsentiert KI-Drohnenboot Vanta 6 für autonome maritime Überwachung
Margret auch SchlauchinStark Defence präsentiert KI-Drohnenboot Vanta 6 für autonome maritime Überwachung
Stark Defence stellt KI-gesteuertes Drohnenboot „Vanta 6“ vor
Das Rüstungsunternehmen Stark Defence hat ein mit künstlicher Intelligenz ausgestattetes Drohnenboot namens Vanta 6 präsentiert. Das für die maritime Überwachung und Abschreckung konzipierte Gefährt kommt ohne Besatzung aus und kann verdächtige Schiffe in Echtzeit verfolgen. Zu seinen fortschrittlichen Funktionen zählen autonome Navigation sowie die Fähigkeit, selbst Drohnen zu starten.
Mit einer Länge von knapp sechs Metern nutzt die Vanta 6 KI, um Satellitendaten mit Schiffsbewegungen abzugleichen. Dadurch kann sie Schiffe identifizieren, überwachen und umkreisen, die keine aktiven Transponder besitzen. Im Gegensatz zu herkömmlichen bemannten Booten operiert sie durchgehend – ohne Ermüdungsrisiko und mit der Möglichkeit, bei Bedarf schnell betankt zu werden.
Stark Defence hat zudem sein Minerva-Kommandosystem zur Waffensteuerung in das Drohnenboot integriert. Dank offener Architektur lässt sich Minerva nahtlos mit NATO-Netzwerken oder zivilen Behörden verbinden. Diese Flexibilität verbessert die Koordination in gemeinsamen Einsätzen.
Neben der Überwachung kann die Vanta 6 auch Luftdrohnen starten und damit sowohl defensive als auch offensive Missionen unterstützen. Ihr modularer Aufbau ermöglicht den Einsatz verschiedener Sensoren und Ausrüstungen. Der Preis liegt derzeit im sechsstelligen Bereich. Zum Vergleich: Das größere, unbemannte Drohnenboot des Konzerns Rheinmetall kostet rund 350.000 Euro.
Die Vanta 6 vereint autonome Operationen, Drohnenunterstützung und anpassbare Software für maritime Sicherheitsaufgaben. Ihre KI-gestützte Verfolgung und Echtzeit-Datenverarbeitung bieten eine durchgehende Überwachungslösung. Die offene Systemarchitektur sorgt zudem für Kompatibilität mit bestehender militärischer und ziviler Infrastruktur.






