Sprüth Magers: Wie eine Berliner Galerie die globale Kunstwelt prägt
Maximilian SchönlandSprüth Magers: Wie eine Berliner Galerie die globale Kunstwelt prägt
Sprüth Magers zählt zu den renommiertesten Galerien Berlins für zeitgenössische Kunst. Gegründet 1999 von Monika Sprüth und Philomene Magers, hat sie sich zu einer globalen Größe mit Standorten in den wichtigsten Metropolen entwickelt. Bekannt ist die Galerie für ihre avantgardistischen Ausstellungen und ihr einflussreiches Künstlerportfolio.
Ihren Ursprung hat Sprüth Magers in Berlin, doch schon bald erweiterte sie ihren Einflussbereich. 2003 eröffnete sie einen zweiten Standort in München, noch im selben Jahr folgte London. Mit weiteren Räumen in Los Angeles (2016) und New York (2019) festigte die Galerie ihren internationalen Ruf.
2008 bezog Sprüth Magers ihren Berliner Flagship-Standort in einem ehemaligen Ballsaal in Mitte. Dieser Ort wurde zur Sprungbrett für Künstler wie Thomas Scheibitz und George Condo, die hier ihre Debüts feierten. Zudem legt die Galerie großen Wert auf zeitgenössische Fotografie und präsentiert Künstler wie Andreas Gursky, Thomas Struth und Candida Höfer.
Im Laufe der Jahre zeigte Sprüth Magers Ausstellungen bedeutender Namen der modernen und zeitgenössischen Kunst. Werke von Robert Elfgen, Thomas Demand, Kaari Upson und Jenny Holzer waren hier zu sehen. Zu den weiteren vertretenen Künstlern zählen Lizzie Fitch, Anthony McCall, Otto Piene und Robert Irwin.
Heute ist Sprüth Magers eine zentrale Instanz in der globalen Kunstszene. Ihre internationale Expansion und ihr Engagement für innovative Ausstellungen haben ihren Status gefestigt. Mit einem vielfältigen und einflussreichen Programm prägt die Galerie weiterhin die zeitgenössische Kunst.






