Sechs Sauerland-Städte verbinden Kunst und Streitkultur in Kombination
Elsa JunckSechs Sauerland-Städte verbinden Kunst und Streitkultur in Kombination
Sechs Städte im Hochsauerlandkreis veranstalten gemeinsames Kunstprojekt Kombination
Unter dem Titel Kombination präsentieren sechs Kommunen im Hochsauerlandkreis ein interkommunales Kunstprojekt des Künstlers Lars Breuer. Im Mittelpunkt stehen die Themen Kommunikation und Konsensfindung – erkundet durch das Konzept des Aufruhrs. Von Mitte September 2025 bis Januar 2026 finden Ausstellungen, öffentliche Gespräche und Veranstaltungen statt, die für alle Interessierten zugänglich sind.
Das Projekt wird vom Hochsauerlandkreis und der Sparkasse Mitten im Sauerland gefördert und vereint Arnsberg, Bestwig, Brilon, Meschede, Schmallenberg und Sundern in einem gemeinsamen kulturellen Erlebnis.
Den Auftakt bildet ein Künstlergespräch mit Lars Breuer am Sonntag, 14. September, um 15 Uhr in der Arnsberger Auferstehungskirche am Neumarkt. Die Veranstaltung fällt mit dem Tag des offenen Denkmals zusammen und lädt Bürgerinnen und Bürger ein, Breuers Werk hautnah zu erleben. Eine Woche später, am Sonntag, 21. September, um 18 Uhr, folgt auf dem Kaiser-Otto-Platz in Meschede eine vom Künstler moderierte Diskussionsrunde – der offizielle Startschuss für Kombination.
In allen sechs Städten werden auf Bannern Wortpaare rund um Kommunikation zu sehen sein, etwa KONSENS – KONTRAST. In Arnsberg prangt ein solches Paar an der Auferstehungskirche und unterstreicht damit den Fokus des Projekts auf Dialog und gegensätzliche Standpunkte. Die Wahl der Orte spiegelt wider, wie Zusammenarbeit und Kompromissbereitschaft die Region prägen – besonders in Arnsberg, wo unterschiedliche Stadtteile Hand in Hand arbeiten müssen.
Den Abschluss bildet eine gemeinsame Veranstaltung am Sonntag, 18. Januar 2026, um 11 Uhr im Lenneatelier in Schmallenberg. Hier endet eine monatelange Reihe von Ausstellungen, Diskussionen und künstlerischen Interventionen im gesamten Hochsauerlandkreis.
Kombination verbindet sechs Städte durch Kunst, öffentliche Gespräche und die gemeinsamen Themen Streitkultur und Einigung. Die Bürgerinnen und Bürger haben vielfältige Gelegenheiten zur Teilnahme – vom Eröffnungskünstlergespräch in Arnsberg bis zur Abschlussveranstaltung in Schmallenberg. Das Projekt will Denkanstöße geben und zeigen, wie Kooperation Unterschiede in der Region überbrücken kann.






