15 April 2026, 00:29

Schweizer Ski-Cross-Legenden Détraz und Lenherr beenden überraschend ihre Karrieren

Plakat für die Nordischen Ski-Weltmeisterschaften 1985 in Seefeld, Schweiz, das eine verschneite Landschaft mit Skifahrern, Pferden, Fahnen, Gebäuden, Bäumen und Text zeigt.

Schweizer Ski-Cross-Legenden Détraz und Lenherr beenden überraschend ihre Karrieren

Zwei der besten Ski-Cross-Athleten der Schweiz, Romain Détraz und Jonas Lenherr, haben ihren sofortigen Rücktritt vom Spitzensport bekannt gegeben. Ihr Abschied markiert das Ende einer Ära für die Nationalmannschaft und hinterlässt ein Erbe aus Erfolg und Durchhaltevermögen.

Romain Détraz, 32, verlässt den Sport nach einer Karriere, die durch vier Podestplatzierungen im Weltcup geprägt war. Sein unvergesslichster Moment gelang ihm 2016 mit einem Heimsieg in Arosa. Doch sein Weg war immer wieder von chronischen Rückenproblemen überschattet, gegen die er sich stets durchkämpfen musste.

Nach den Olympischen Spielen 2026 in Mailand-Cortina wird Détraz eine neue Position in der Finanzabteilung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) übernehmen.

Jonas Lenherr, 37, beendet seine Laufbahn mit einer noch beeindruckenderen Bilanz: Bei über 125 Weltcup-Starts errang er zwölf Podestplatzierungen und fünf Siege, darunter einen Triumph in Nakiska im Januar dieses Jahres. Der vierfache Weltmeisterschaftsteilnehmer vertrat die Schweiz zudem bei den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang.

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Beide Athleten waren prägende Figuren im Schweizer Ski-Cross, bekannt für ihr Können und ihre Führungsqualitäten im Team. Mit ihrem Rücktritt verliert die Schweizer Mannschaft zwei erfahrene Wettkämpfer. Während Détraz sich künftig dem IOC widmet, beendet Lenherr eine Karriere, die sich über mehr als ein Jahrzehnt erstreckte. Nun steht das Team vor der Herausforderung, die Lücke zu füllen, die die beiden hinterlassen.

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